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Oberhavel Sporthalle am Gymnasium eröffnet
Lokales Oberhavel Sporthalle am Gymnasium eröffnet
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13:15 11.03.2018
Direktor Hans-Joachim Bork freut sich über die neue Halle. Quelle: Helmut Schneider
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Glienicke

Architektonisch gelungen schließt sich der Neubau der Sporthalle ans Neue Gymnasium Glienicke an. Am Sonnabend war es soweit, dass die Schlüssel an Schuldirektor Hans-Joachim Bork übergeben werden konnten. Im Rahmen einer Eröffnungsfeier bedankte er sich bei allen, die mit viel Einsatz an dieser „Riesenaktion für die Gemeinde“ mitgewirkt haben. „Die Halle ist für alle ein Gewinn“, erklärte Bork.

Bürgermeister Hans Günther Oberlack ging noch einmal auf den Werdegang des Gymnasiums ein. „Ursprünglich wollte der Landkreis kein Gymnasium“. Und sinngemäß weiter, sei es der Elterninitiative „ProGym“ und der Gemeindevertretung Glienicke mit zäher Ausdauer über einem Zeitraum von zehn Jahren gelungen, diese Bildungseinrichtung nun mit der noch bisher fehlenden Sporthalle zu komplettieren.

„Es hat viele Nerven gekostet – heute bin ich glücklich“, sagte Dagmar Crasemann, die seit 2007 Vorsitzende des Fördervereins ProGym ist. „Eigentlich wäre zu überlegen, ob ich jetzt einen Schnitt mache und die Aufgaben in andere Hände lege, aber es gibt bestimmt noch viel zu tun“, verwarf sie sofort diesen Gedanken.

„Unsere sechs Mannschaften von U12 bis U18, die alle in der Brandenburgliga spielen, können nun an zwei Tagen in der Woche von 16 bis 22 Uhr in dieser modernen Dreifelderhalle ungestört trainieren, lobte Heiko Machler von den Starwings Glienicke (Basketball). „Wir haben 140 Mitglieder und können mehr Mädchen gebrauchen“, fügte er hinzu.

Der Vorsitzende der BSC Fortuna Glienicke, Frank Ribak, äußerte sich ähnlich zufrieden. „Wir waren bei der Planung mit einbezogen und konnten so erreichen, dass die drei Felder, die durch mobile Wände voneinander getrennt werden können, jeweils separate Zugänge erhielten, so dass verschiedene Trainingsgruppen sich nicht gegenseitig stören“, sagte er. Im Verein mit 11 Sportarten im Angebot sind 350 Mitglieder.

Der Traditionsverein SV Glienicke 1949 mit über 900 Sportlern, der genau wie die anderen mit einem Infostand in der neuen Halle vertreten war, trainiert nach wie vor in der alten Dreifelderhalle. „Wir sind froh, dass diese beiden Vereine nun ein neues Zuhause gefunden haben und wir dadurch freie Kapazitäten bei uns bekommen“, so die stellvertretende Vorsitzende Gisela Bloeck. Der SV Glienicke besteht aus neun Abteilungen, darunter auch Sportschützen, von denen dieses Jahr drei erfolgreich an der Deutschen Meisterschaft teilgenommen haben.

Mit großem Beifall von den geladenen Gästen wurde die Tatsache bedacht, dass dieses 4,3 Millionen- Euro-Projekt termingerecht und im Kostenrahmen geblieben, pünktlich zu Schulbeginn übergeben werden konnte. Vorbei ist die Zeit, als die fast 500 Gymnasiasten zu ihrem Schulsport nach Lehnitz oder Eichstädt fahren mussten. Jetzt können sie sich in ihrer hellen, noch nach Farbe und frischem Holz duftenden Sporthalle bewegen. Integriert in dem Neubau sind eine geräumige Mensa und eine Mediathek, die in wenigen Wochen ebenfalls bezugsfertig werden.

Von Helmut Schneider

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