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Sportplatz, Bauhof und neuer Radweg

Fraktionschef Müller stellt Pläne vor Sportplatz, Bauhof und neuer Radweg

Drei frisch formulierte Beschlussanträge zielen auf eine neue Sportanlage ab, den Bau eines Radweges zwischen Summt und Zühlsdorf sowie einen zentralen Gemeinde-Bauhof. CDU-FDP-Fraktionsvorsitzender Mario Müller stellt vor, was im Mühlenbecker Land politisch angepackt werden müsste.

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Mario Müller, Ortsvorsteher und Fraktionsvorsitzender.

Quelle: privat

Mühlenbecker Land. Die Verwaltung soll beauftragt werden, eine zentrale Sportanlage im Mühlenbecker Land zu planen. Das sieht ein Beschlussantrag vor, den die CDU-FDP-Fraktion vorgelegt hat. Weitere brandaktuelle Anträge betreffen die Planung zum Bau eines Radweges zwischen den Ortsteilen Summt und Zühlsdorf sowie die Planung und Realisierung eines zentralen Gemeinde-Bauhofes. Über diese Vorhaben informierte am Donnerstag Fraktionsvorsitzender Mario Müller. „Wenn man nichts beantragt und auf den Weg bringt, bewegt sich auch nichts“, sagte er in einem Pressegespräch.

Bereits im Juni 2015 hatte die CDU-FDP-Fraktion die Entwicklung eines gemeindeweiten Konzeptes für „P & R“ (Parken & Reisen) angeschoben. Speziell am S-Bahnhof in Mühlenbeck sei mindestens die doppelte Anzahl von Stellplätzen erforderlich, sagte Müller. Jetzt gelte es, dieser Problematik Nachdruck zu verleihen und wenigstens punktuell in Angriff zu nehmen.

Kostenlose Räume für die Revierpolizisten

Vom Oktober stammt die Initiative, dass alle fünf vorhandenen Revierpostenstellen in den Gemeinden Mühlenbecker Land und Glienicke besetzt werden. Lange Jahre sei in jedoch nur eine Kraft in jedem Ort im Einsatz gewesen, eine dritte sollte im Januar ihren Dienst in Mühlenbeck aufnehmen. Das Anmieten zusätzlicher Räume sei im Innenministerium abgelehnt worden. „Wir verfügen aber über Räume in jedem Ortsteil und wollen diese deshalb kostenlos anbieten“, sagte Mario Müller. Wichtig sei ihm, dass alleine schon ein großes Schild an einem zeitweise besetzen Büro auf die Polizeipräsenz hinweist.

„Die vorhandenen Sportplätze sind komplett ausgelastet, es besteht über all Bedarf“, begründet der Christdemokrat den Vorstoß für eine weitere Sportstätte. Mit dem fortschreitenden Einwohnerzuwachs seien auch die Sportvereine gewachsen. Manche hätten ihre Mitgliederzahl verdoppelt. Im Zuge des Beschlussantrags, über den Ende Februar in der Gemeindevertretung befunden wird, sollten sich Kommunalpolitiker und Vereinsvertreter an einen Tisch setzen, um die Anforderungen an die neue Anlage zu beraten. Die Sportler sollten mitgestalten können, so Müller, dem ein zentraler Standort im Außenbereich an der Bahnstrecke zwischen Mühlenbeck und Schönfließ vorschwebt. So sollen Emissionen von Anwohnern ferngehalten werden. Dennoch würden wohl einige Jahre vergehen, „ehe wir das durch haben“.

Fraktionen sind für erfolgreiche Projekte aufeinander angewiesen

Zühlsdorf soll in diesem Jahr eine Radwegeverbindung nach Wandlitz bekommen, die nach Summt und somit Mühlenbeck stehe aber noch aus. Obwohl es sich um eine Kreis- und Landesaufgabe handelt, wolle sich die Gemeinde bei der Realisierung finanziell beteiligen. Beim Land müsse ein Planfeststellungsverfahren in die Wege geleitet werden. Die erforderlichen Schritte seien laut Beschlussantrag von der Gemeindeverwaltung umzusetzen. Der Bürgermeister habe trotz entsprechender Wahlversprechen bislang „leider keine intensiven Anstrengungen unternommen“, heißt es in der Begründung. Das sei motivierend gemeint, sagt Müller. Denn schließlich sei seine Fraktion ebenso wie die von SPD und Bündnisgrünen auf die Stimmen der jeweils anderen angewiesen, wenn sie einen Beschluss in der Gemeindevertretung durchbekommen wollen. Das Gremium soll sich ebenfalls am 29. Februar mit dem Thema befassen.

Das gilt auch für den Bauhof, für den die CDU-FDP die erforderlichen Mittel für Planung und Umsetzung in den Haushalt 2017 einstellen lassen möchte. Seit Jahren sei die Situation für die Gemeindearbeiter nicht mehr tragbar, sagt Mario Müller. Materialien und Fahrzeuge seien im Gemeindegebiet verteilt, Einbrüche in das marode Bestandsgebäude hätten bereits viel Geld gekostet.

Von Helge Treichel

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