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Stadt am Finowkanal

Das Jahr 2015 in Liebenwalde Stadt am Finowkanal

Liebenwalde und der Finowkanal sind untrennbar miteinander verbunden. 2015 ist der Abschnitt zwischen Liebenwalde und Zerpenschleuse, der Lange Trödel, ausgebaut worden. Freizeitkapitäne können die Wasserstraße nun endlich wieder nutzen. Und die Stadt hat ihren Beinamen wieder.

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Langer Trödel, Voßkanal, Malzer Kanal, Mühlensee und Beverinsee – in Liebenwalde gibt es viele Gewässer zum Erholen.

Quelle: Andrea Kathert

Liebenwalde. Liebenwalde und Wasser - das gehört irgendwie zusammen und hat eine lange Tradition. Liebenwalde und Finowkanal - das gehört noch mehr zusammen und reicht geschichtlich gesehen bis ins Jahr 1605 zurück, als der Kanal das erste Mal errichtet wurde. Eine bewegte Zeit hat diese künstliche Wasserstraße hinter sich. 2015 ist wieder etwas ganz Besonderes mit ihr passiert. Der Abschnitt zwischen Liebenwalde und Zerpenschleuse, der so genannte Lange Trödel, ist ausgebaut worden und kann nun von Freizeitkapitänen erobert werden. Seit 13 Jahren laufen die Bemühungen, die gekappte Verbindung zwischen Havel und Oder wieder schiffbar zu machen. Nach etlichen Verzögerungen ist es nun passiert. Deshalb gab es wohl keinen besseren Zeitpunkt, der Stadt Liebenwalde ihren einstigen Beinamen zurückzugeben: Liebenwalde am Finowkanal.

Noch mehr Touristen werden über den Wasserweg ins Städtchen kommen und ihre Boote endlich im neuen Stadthafen festmachen können. Und sie werden mehrere neue Gebäude sehen. Sie alle sind ein Zeugnis davon, dass Abgeordnete, Bürgermeister und die Mitarbeiter der Verwaltung gern selbst die Sachen in die Hand nehmen, wenn es um das Wohl der Einwohner und der Gäste der Stadt geht. Das fing schon mit dem Stadthafen, dem Wohnmobilstellplatz und dem kleinen Einkaufslädchen am Langen Trödel an. Liebenwalde putzte sich raus für Touristen und Einheimische. Beim Spaziergang durch die Altstadt auf historischem Kopfsteinpflaster sind hübsche alte Häuser mit liebevoll sanierten Fassaden zu entdecken. So manches Fördergeld machte es möglich. Auch wenn der Geldhahn nun zugedreht ist, die Abgeordneten sind sich einig: die Sanierung muss weitergehen. Sie suchen nach Möglichkeiten, die anderen verfallenen Häuser zu retten. Dass so etwas nicht unmöglich ist, zeigt das Haus in der Rudolf-Breitscheid-Straße 48, das dem Abriss geweiht war. Die Stadt als Bauherr, ein Verein mit einem tollen, sozialen Konzept und eine nachhaltige Nutzungsmöglichkeit machten es möglich: Das Eltern-Kind-Haus ist bezugsfertig.

Wer in Liebenwalde groß geworden ist, möchte im Alter eigentlich nicht wegziehen. Das muss auch niemand. Weil kein mutiger Investor zu finden war, baute die Stadt eben selbst eine Seniorenwohnanlage an der Berliner Straße. Mit Michael Bethke ist ein erfahrener Betreiber im Boot. Im Juli wurde die Eröffnung des sieben Millionen Euro teuren Komplexes gefeiert.

Zum Wohlfühlen in der Stadt gehört auch ein gutes Angebot an Gesundheitsleistungen. Auch dafür ist von der Stadt Liebenwalde gesorgt worden. Die ehemalige Poliklinik in der Zehdenicker Straße beherbergt im Erdgeschoss seit Mitte Dezember die Tagespflege „Am Park“. Gleich nebenan im selben Haus sitzen verschiedene Ärzte. Ein kleiner Hauch von altem Landambulatorium ist geblieben, den älteren Einwohnern wird das noch sehr vertraut sein.

Von Andrea Kathert

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