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Oberhavel Stadt setzt weiter auf Sonnenenergie
Lokales Oberhavel Stadt setzt weiter auf Sonnenenergie
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14:15 23.03.2017
Knopfdruck mit Baudezernent, Stadtwerkechef, Bürgermeister und Solarfirmenchef (v. l.) im Regen: 72 Module sind auf dem Dach der Stadtbibliothek installiert worden. Quelle: Heike Bergt
Oranienburg

Die Stadt Oranienburg setzt weiter auf Sonnenenergie: Zwei neue Photovoltaikanlagen sind am Donnerstagvormittag ans Netz gegangen: auf dem Dach der Havelgrundschule mit 112 Modulen und auf dem der Stadtbibliothek mit 72 Modulen. Die Stadtwerke haben dafür zusammen rund 100 000 Euro investiert, die beiden Anlagen betreibt künftig die Stadt als Pächter. So wie auch bei den vier bisherigen kommunalen Solar-Projekten in Schmachtenhagen, Germendorf, Friedrichsthal und auf dem Dach des Comeniusschulneubaus. Dabei wird der erzeugte Strom vorrangig am Standort verbraucht, nicht benötigte Energie ins öffentliche Netz eingespeist und vergütet. Die Stadtwerke warten die Anlagen als Dienstleister der Stadt. Laufzeit der Verträge: 18 Jahre.

Die seit fünf Jahren bestehende Projektgruppe zwischen Stadt und Stadtwerken treibt die Nutzung städtischer Dachflächen für Photovoltaikanlagen auch künftig voran: So sind Solarmodule auf der neuen Kita Speyererstraße ebenso vorgesehen wie auf dem Neubau der Kita Schmachtenhagen, auf der neuen Grundschule in Friedrichsthal und der Grundschule Lehnitz, so Amtsleiterin Heidrun Gassan. „Wir gehen von deutlichen Einsparungen an Energie aus.“ Allerdings würden die Rechnungen nicht unbedingt kleiner, „denn unsere Schulen sind mittlerweile mit immer mehr Technik ausgerüstet, wie PC-Kabinette und Whiteboards.“ Doch ebenso wichtig wie die Kostenersparnis ist die Nutzung regenerativer Energien, betonte der Bürgermeister.

Die neuen Anlagen produzieren 25 000 KWh pro Jahr auf der Havelschule beziehungsweise 17 000 jährlich auf dem Dach der Stadtbibliothek. Der Energiebedarf könne bei der Havelgrundschule damit künftig zu 35 Prozent, bei der Stadtbibliothek zu 15 Prozent gedeckt werden.

Von Heike Bergt

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