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Stadt startet ersten Internet-Hotspot

Hohen Neuendorf Stadt startet ersten Internet-Hotspot

Mit einem halbjährigen Pilotprojekt im Wartebereich des Hohen Neuendorfer Rathauses hat die Stadt ihren ersten W-Lan-Hotspot in Betrieb genommen. Weitere sollen folgen.

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Bürgermeister Steffen Apelt (l.) und IT-Chef Jürgen Bruck präsentieren den neuen Hotspot im Wartebereich des Einwohnermeldeamtes.

Quelle: Helge Treichel

Hohen Neuendorf. Eigentlich will die Stadt die Wartezeiten im Bürgerservice ja gering halten. Die Online-Termin-Vergabe und Wartenummern sind ein Signal in diese Richtung. Falls jemand aber doch mal warten muss, gibt es ab sofort eine zusätzliche Ablenkung: das Internet. Einen freien Zugang hat die Stadt am Donnerstag im Wartebereich des Einwohnermeldeamtes in Betrieb genommen, das nicht nur für die Einwohner der vier Stadtteile, sondern auch für die aus Birkenwerder zuständig ist. Das ist besonders interessant für Nutzer von Geräten ohne eigene Mobilfunkkarte, für Leute mit Mobilfunkverträgen ohne oder mit geringem Datenvolumen oder einfach bei schwachem oder überlastetem Handynetz.

Der erste und bislang einzige Wireless Access Point im Rathaus sei ein Pilotprojekt, sagt Bürgermeister Steffen Apelt (CDU). Der Dienstleistungsgedanke werde damit fortgeschrieben. Täglich bis zu einer Stunde lang könnten Nutzer im Internet surfen, wenn sie die zugehörigen Nutzungsbedingungen akzeptieren. Begrenzt ist auch der Empfangsbereich des Hotspots: Bis zum Ratssaal zum Beispiel dringt das W-Lan-Funksignal nicht durch.

Das Pilotprojekt läuft noch, bis der neue Rathausanbau voraussichtlich Ende Mai 2018 in Betrieb genommen wird und der Bürgerservice dorthin umgezogen ist, erläutert Jürgen Bruck, IT-Leiter in der Stadtverwaltung. Im Neubau seien dann an mehreren Stellen Wireless Access Points vorgesehen.

„Mein Ziel ist es, auch auf den öffentlichen Plätzen im Stadtgebiet solche Hotspots einzurichten“, sagt Bürgermeister Apelt. Für ein Konzept sowie die technische Planung seien 10 000 Euro im Haushalt für 2018 eingestellt. Dabei gab es auch Überlegungen, den Freifunk-Verein Oberhavel in das Projekt einzubeziehen. Welche technische Lösung zum Einsatz kommt, könne aber natürlich erst gesagt werden, wenn die Planung abgeschlossen ist, sagt Bruck. Für weitere öffentliche Internet-Hotspots kämen zum Beispiel der Bahnhof oder der Kistenplatz in Frage.

„Wir sind gespannt, wie dieses Angebot angenommen wird“, sagt Bürgermeister Apelt. Schließlich bestehe die Möglichkeit, das Nutzungsverhalten ohne großen Aufwand auszuwerten. Auch davon hänge ab, wie im Stadtgebiet weiter vorgegangen wird.

Von Helge Treichel

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