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Stadt und Dörfer putzen sich raus

Oranienburg Stadt und Dörfer putzen sich raus

Zum neunten Mal schwangen in Oranienburg und den Ortsteilen die Einwohner die Harken und Besen. Auf den Dörfern und in der Kernstadt wurden öffentliche Plätze, Radwege und viele Grünanlagen wieder hübsch gemacht. Hinterher gab’s ein Dankeschön im Bürgerhaus.

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Die Wensickendorfer sagten dem Unkraut den Kampf an.

Quelle: Robert Roeske

Oranienburg. Wenn der Bürgermeister jedes Jahr zum Frühjahrsputz ruft, dann greifen viele Menschen zu Besen und Harke. Auch in den Ortsteilen wird groß reinegemacht. Und immer voran die Ortsvorsteher.

In Zehlendorf hat Holger Mücke kaum Zeit für einen Plausch, so eifrig ist er mit dem Löwenzahn im Kopfsteinpflaster vor der Feuerwehr beschäftigt. Auch seine Helfer lassen sich kaum stören, der Platz am Dorfanger soll so schnell wie möglich wieder schick aussehen. „Das machen wir hier jedes Jahr“, sagt Holger Mücke. Und vor allem auf die Feuerwehrleute und den Feuerwehrverein könne er sich verlassen. Die sind immer dabei.

Im Kopfsteinpflaster vor dem Depot in Zehlendorf wird das Unkraut aus den Fugen gekratzt

Im Kopfsteinpflaster vor dem Depot in Zehlendorf wird das Unkraut aus den Fugen gekratzt.

Quelle: Robert Roeske

Ein bisschen wurmt es ihn, dass seinem Aufruf zum Frühjahresputz nicht auch andere Zehlendorfer folgen. Schließlich profitiert jeder davon, wenn es wieder ein bisschen hübscher und sauberer aussieht. Zum Beispiel an den Bushaltestellen, wo die Freuerwehrmänner mit Hochdruckreinigern putzen. Etwa 20 Leute wuseln seit 9 Uhr im Dorfkern rum. Erst am Mittag wollen die Zehlendorfer die Harken fallen lassen. Dann ist der Grill vorm Depot sicher schon gut durchgebrannt.

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Zum neuen Mal rief Oranienburgs Bürgermeister zum Frühjahrsputz. Und viele griffen zu Harke, Schaufel und Besen. Auch die Ortsteile waren ganz eifrig dabei.

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Im Nachbardorf Wensickendorf bietet sich ein ähnliches Bild. Die Rabatten rund um die Kirche sehen schon klasse aus. Dem Unkraut auf den Beeten am Parkplatz rückt eine ganze Kolonne emsiger Frauen zu Leibe. Die Männer kümmern sich um den Containerstellplatz. Ortsvorsteher Heinz Ließke ist gar nicht so einfach zu finden, auch er gräbt sich tief gebückt durch eine Hecke. Alleine 13 Leute sind am Dorfanger schwer beschäftigt – von der Kirchengemeinde, dem Ortsbeirat, dem Seniorenclub und vom Kulturverein. Als die Feuerwehrleute mit ihrem TLF vorfahren, ist die Bushaltestelle an der Kirche dran. Auch am Bahnhof und am Triftweg haben sie schon geschrubbt. Und natürlich vor ihrem Depot. Vor zwei Wochen griffen bereits 15 Leute am Trift- und am Teichweg zu Harke und Schippe und brachten ihr Wohngebiet auf Vordermann. Am Sonnabend wird mittags wird auch den Wensickendorfern die Bockwurst schmecken.

Rund um den Holzbackofen in Malz ist alles wieder blank

Rund um den Holzbackofen in Malz ist alles wieder blank.

Quelle: Robert Roeske

Auch im Dorfkern von Malz ist richtig was los. Rund um den Holzbackofen, auf dem Spielplatz und hinterm Dorfclub schuften 22 Leute. Und dazu noch ein Dutzend Feuermänner und -frauen rund ums Depot. „Wir hoffen, dass der Bouleplatz rege genutzt wird, er ist wieder richtig schön“, sagt Marco Schroeder. Kurz vorm Mittag ist der Dorfplatz blitzeblank. Die viele blauen Mülltüten verraten, was vorher in den Beeten und Rabatten lag. Der Barfußpfad auf dem Spielplatz ist auch wieder freigelegt. Trotz der Hagelschauer herrscht beste Stimmung in Malz. Und eine Stärkung gibt’s auch bald. „Ich hab das ganze Auto voller Bratwürste“, lacht Ortsvorsteherin Claudia Grochowski.

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bedankte sich besonders bei Andreas Müller, dem guten Geist im Bürgerzentrum, und bei dem 69-jährigen Sas

Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke bedankte sich besonders bei Andreas Müller, dem guten Geist im Bürgerzentrum, und bei dem 69-jährigen Sascha Alexander, der bisher bei keinem Frühjahrsputz fehlte.

Quelle: Robert Roeske

Im Bürgerzentrum von Oranienburg sagte der Bürgermeister allen Helfern danke. Es gab Bratwürste, Getränke und ein Ständchen mit Blasmusik.

Von Andrea Kathert

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