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Oberhavel Stadtpark ist Partymeile
Lokales Oberhavel Stadtpark ist Partymeile
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02:15 12.07.2017
Die Feuerwehr ist ein Dauerstarter bei der Spaßregatta. Quelle: Uwe Halling
Fürstenberg


Rekordverdächtig muten die Zahlen beim Wasserfestlauf am Samstagvormittag an. Mehr als 250 Aktive waren angemeldet. Für Aufsehen sorgte der Leipziger Holm Staude. Er Titanmaterial in seinem Bein und einen Klumpfuß. Auf Unterarmstützen nahm er die 1,4-Kilometer-Strecke in Angriff – und bewältigte sie. „Er reiste extra an. Eine unglaubliche Leistung“, sagte Wolfgang Schwericke vom Laufpark Stechlin. Mit Dennis Mochow (M 14) aus Fürstenberg siegte ein Einheimischer auf der 1,4-km-Distanz. Über die 400 Meter belegten Romeo Wanko (SV electronic Hohen Neuendorf) und Charlotte Zwahr (LG Oberhavel) erste Plätze. Ein weiterer Sieg für Oberhavel ging an Maria Brehe vom Laufpark Stechlin in der Kategorie Walking (8,2 km). Ärgerlich: Derzeit noch unbekannte Fürstenberger hatten die Beschilderung der Wegstrecke verändert und den Organisatoren damit Schwierigkeiten bereitet. Sie werden gesucht.

Kreative Karnevalisten bei der Spaßbootregatta

Für großes Zuschauerinteresse sorgte die Spaßbootregatta. Sieben extravagante Boote wurden ins Rennen geschickt. Bei den Vereinen machte der Fürstenberger Carnevalsklub das Rennen: „Apanatschi“ und das Beiboot „Abendrot“ siegten. „Wir sind seit über zehn Jahren dabei“, sagt Julia Marlow, die zur Bootsbesatzung gehörte. Für die FCK-Gruppe ist das Wasserfest der Fingerzeig dafür, mit welchem Programm der Verein in der neuen Saison auftreten wird. Das heißt „Die Halle bebt ... denn Winnetou lebt!“ In entsprechender Indianerkluft traten die FCK-Mitstreiter am Samstag an. „Ums Gewinnen geht es uns dabei gar nicht. Hauptsache, die Leute sehen uns“, sagte Julia Marlow. Dass die Indianer gewonnen haben, damit hatten sie nicht gerechnet. In der Familienwertung lag die Familien Weber/Schulz vor dem punktgleichen Feuerwehrboot (gebaut von Christoph Saar) vorn. Den Bonuspunkt für Weber/Schulz heimste der fünfjährige Tom ein, der das Boot führte.

Als „gut gelaufen“ schätzt Peter Fank von der Schützenzunft Fürstenberg den Samstag ein. Der Verein bot Bogenschießen zum Mitmachen an. Ständig herrschte Betrieb. „Wir sind zufrieden“, so Peter Fank, der das sechste Mal den Stand mitbetreut. Zumindest aus der Vergangenheit machte er die Feststellung, dass durch dieses Angebot immer wieder mal neue Vereinsmitglieder dazustoßen. „Kurios ist es insofern, dass die Leute über das Bogenschießen zum Schießen kommen.“

„Ein grandioses Publikum“

Hellauf begeistert waren Silke und Dirk Spielberg, die das musikalische Programm eröffneten. „Es war ein grandioses Publikum. Einige kannten uns nicht. Aber die haben  wir  schnell auf unsere Seite bekommen“, so Dirk Spielberg. Dass er das erste Mal seinen Text vergessen hat, fand niemand schlimm. Silke Spielberg: „Wir sind doch auch nur Menschen. Deshalb fingen wir nochmal an.“

Wie viele Gäste das Wasserfest besuchten, war gestern noch nicht zu ermitteln. „Aber mehr als zur 20. Auflage“, so Olaf Bechert, der happy ist, dass alles so gut ablief: Musikalische Auftritte („Wir arbeiteten diesmal nicht mit den ganz großen Namen, aber mit tollen Künstlern.“ ) , Feuerwerk – und vor allem das Wetter hielt. Überall rund um Fürstenberg prasselte Re

Von Stefan Blumberg

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