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Stadtwerke nehmen Elektro-Autos in Wagenflotte auf

Unternehmen will Vorreiter sein Stadtwerke nehmen Elektro-Autos in Wagenflotte auf

Sie fahren nahezu geräuschlos und sind ziemlich flott. Seit Mittwoch verstärken zwei Elektro-Smarts die Fahrzeugflotte der Oranienburger Stadtwerke. Ab Montag rollen die beiden weiß-grünen Wagen durch die Stadt.

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Stadtwerke-Mitarbeiter Jan-Peter Kretschmann (l.) und Peter Wallner fahren künftig mit Strom.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Peter Wallner ist einer der beiden Stadtwerke-Mitarbeiter, die ihren alten Dienstwagen gegen eine umweltfreundliche Alternative tauschen. Eine erste Probefahrt hat der Elektromeister bereits absolviert. "Zieht gut", sagt er. Jeden Feierabend wird er seinen Smart an eine Steckdose auf dem Werksgelände hängen. "Strom", sagt er lachend, "haben wir schließlich genug."

E-Mobile sind in Oberhavel bislang eine Rarität ‒ nur 24 sind laut Straßenverkehrsamt derzeit zugelassen. Meist sind es Verwaltungen oder kommunale Gesellschaften, die sich ein E-Auto leisten, so die Erfahrung der Autoverkäufer. Zuletzt bestellte die Polizei zwei Elektro-Smarts. Die Stadtwerke haben nicht ausgerechnet, wieviel CO2 sie durch den Einsatz der Elektro-Autos sparen. Für das Unternehmen, das moderner und umweltfreundlicher werden möchte, ist der Kauf der Elektro-Autos eine Selbstverständlichkeit und ein Stück Imagepflege. "Wir wollen ein bisschen Vorreiter sein", sagt Prokurist Ulrich Hofmann.

Reichweite: 140 Kilometer

  • Die Oranienburger Stadtwerke sind als möglicher Betreiber eines Windparks im Gespräch. Vorstellbar sind sechs bis zwölf Windräder, die die Hälfte des privaten Strombedarfs von Oranienburg decken könnten. Einen entsprechenden Vorschlag hatte Stadtwerke-Geschäftsführer Alireza Assadi kürzlich gemacht. Noch allerdings fehlt ein entsprechender Grundsatzbeschluss der Stadt.
  • Die Tankfüllung eines Elektro-Smarts reicht für 140 Kilometer – ideal für die täglichen Einsätze im Stadtgebiet.

Bestehen die beiden Wagen den Praxistest, kaufen die Stadtwerke möglicherweise weitere E-Mobile. "Es ist durchaus denkbar, dass weitere E-Autos im Vertrieb oder bei Verwaltungsaufgaben, die nicht an den Schreibtisch gebunden sind, zum Einsatz kommen", sagt Ulrich. Auf umweltfreundliche Kraftstoffe setzen die Stadtwerke seit längerem. Seit mindestens zehn Jahren sind Stadtwerkemitarbeiter auch mit Erdgas-Autos unterwegs. Inzwischen, so Ulrich, fährt mehr als die Hälfte der 40 bis 45 Wagen großen Stadtwerke-Flotte mit Erdgas.

Von Frauke Herweg

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