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Löste ein Kind den Feuerwehr-Einsatz aus?

Stallgebäude brennt in Liebenthal Löste ein Kind den Feuerwehr-Einsatz aus?

Der Brand eines Stallgebäudes in Liebenthal hat am späten Samstagabend mehr als 50 Feuerwehrleute aus Oberhavel und dem Nachbarkreis Barnim mehrere Stunden in Atem gehalten. Inzwischen soll es Informationen geben, wonach der Brand durch ein mit Feuer spielendes Kind ausgelöst worden sein könnte.

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Das Stallgebäude brannte lichterloh.

Quelle: Foto: Julian Stähle

Liebenthal. Um 18.56 Uhr war die Meldung eingegangen, dass am Eingang des Liebenwalder Ortsteils Liebenthal – im sogenannten Dachsgrund – ein Gebäude in Flammen steht. Als die ersten Kameraden aus Liebenwalde, Hammer und Liebenthal am Unglücksort eintrafen, brannte das langgestreckte Gebäude bereits lichterloh und in voller Ausdehnung. Erschwerend kam hinzu, dass sich im Umkreis keine brauchbare Wasserentnahmestelle befand. So mussten die Feuerwehrleute mit dem Wasser ihrer Tanklöschfahrzeuge auskommen. „Ich habe aus diesem Grund auch die Feuerwehren aus Groß Schönebeck und Zerpenschleuse alarmieren lassen“, sagte Tino Spiczack Brzezinski, Einsatzleiter der Liebenwalder Feuerwehr. Die Kameraden aus dem Nachbarkreis sollten helfen, eine Pendelstrecke für die Tanker einzurichten.

50 Feuerwehrleute waren an dem nächtlichen Großeinsatz beteiligt

50 Feuerwehrleute waren an dem nächtlichen Großeinsatz beteiligt.

Quelle: Bert Wittke

Das heißt, während einige Tanklöschfahrzeuge am Brandort im Einsatz waren, sollten die leergepumpten Fahrzeuge unterwegs sein, um an einer Wasserentnahmestelle wieder gefüllt werden zu können, um dann erneut zur Unglückstelle zu eilen. Später wurden auch noch die freiwilligen Feuerwehren aus den Ortsteilen Neuholland, Kreuzbruch und Freienhagen nachalarmiert, so dass schließlich alle Feuerwehren der Stadt Liebenwalde komplett vor Ort waren. Trotz des großen Einsatzes von Kameraden, mehr als 50 waren vor Ort, und von 15 Feuerwehrfahrzeugen konnte das Abrennen des Gebäudes, das sich als Stallgebäude herausstellte, nicht verhindert werden. Wie es hieß, hatte der Besitzer gerade vorgehabt, die Pferde von der angrenzenden Koppel in das als Unterstand für die Vierbeiner und noch in Bau befindliche, überwiegend aus Holz bestehende Gebäude zu bringen. Zum Glück befanden sich so während des Ausbruchs des Feuers weder Menschen noch Tiere in dem Gebäude. Teilweise mussten die Kameraden die Löscharbeiten später aufgrund starker Rauchentwicklung mit Atemschutzgeräten fortsetzen.

Der Großeinsatz der Feuerwehren zog sich über mehrere Stunden hin

Der Großeinsatz der Feuerwehren zog sich über mehrere Stunden hin.

Quelle: Bert Wittke

Gegen Mitternacht konnten die Feuerwehrleute mit ihrer Technik in die Depots zurückkehren. Dort wurden die gebrauchten Schläuche, Atemschutzgeräte und Atemluftflaschen von Mitarbeitern des Feuerwehrtechnischen Zentrums aus Gransee ausgetauscht und so die Einsatzbereitschaft der Feuerwehren wieder hergestellt. Nach bisher unbestätigten Angaben sind indes Informationen durchgesickert, dass ein Kind den Brand möglicherweise verursacht hat. Es soll vor dem Ausbruch des Feuers vor Ort gespielt haben.

Von Bert Wittke

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