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Oberhavel Start für Hohen Neuendorfer Rathausanbau
Lokales Oberhavel Start für Hohen Neuendorfer Rathausanbau
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19:47 21.04.2016
Am Spaten (v. l.): Polier Volker Götz, Architekt Luis Mola, Personalratsvorsitzender Fabian Kulow, Bürgermeister Steffen Apelt, sein Amtskollege Herbert Gans aus der Partnerstadt Fürstenau, Fachbereichsleiter Michael Oleck und Stadtverordnetenvorsteher Raimund Weiland. Quelle: Helge Treichel
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Hohen Neuendorf

Der symbolische erste Spatenstich für den geplanten Rathausanbau mit neuem Bürgerzentrum wurde am Donnerstagabend in Hohen Neuendorf feierlich vollzogen. Dem war eine lange Geschichte vorausgegangen, wie Bürgermeister Steffen Apelt (CDU) in seinem chronologischen Abriss darstellte: Bereits zur Jahrtausendwende hatte es die ersten Ideen gegeben, die ersten Planungen seien vor zehn Jahren noch von Ex-Bürgermeisterin Monika Mittelstädt beauftragt worden. Wegen des Platzmangels mussten Teile der Verwaltung zwischenzeitlich ausgelagert werden, etwa das Bauamt in ein Mietobjekt an der Oranienburger Straße.

Bauamtsleiter Michael Oleck stellt das Projekt vor, während ein Knirps den Sandhaufen erkundet. Quelle: Helge Treichel

Mit dem Gebäudeensemble inklusive Vorplatz werde „wieder ein Meilenstein in der Stadt“ geschaffen, sagte Baufachbereichsleiter Michael Oleck. Sollten die Kosten ursprünglich mal auf 7,5 Millionen Euro gedeckelt werden, so seien die Gesamtbaukosten jetzt mit 14,2 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu komme die Sanierung des Altbaus für 2,2 Millionen Euro. Für das Bestandsgebäude war 1935 der erste Spatenstich vollzogen worden, ein Jahr später wurde es bezogen. „Das werden wir nicht schaffen“, gestand Oleck. Während Grundsteinlegung und Richtfest dieses Jahr gefeiert werden sollen, sei die Fertigstellung für den Herbst 2017 geplant. Der Bau werde dabei nach den selben ökonomischen und ökologischen Maßstäben zertifiziert, die auch der Bund für seine Objekte vorgibt.

Holzpflöcke markieren die künftigen Dimensionen des Anbaus. 4500 Kubikmeter Erdreich werden ab der nächsten Woche ausgebaggert. Quelle: Helge Treichel

Ziel sei es zunächst einmal, bestehende Mängel abzustellen und die Barrierefreiheit herzustellen. 50 Büroräume würden für 80 Mitarbeiter geschaffen, sagte der Baufachbereichsleiter. Es werde sich um ein modernes Gebäude handeln mit Raum für eine moderne Verwaltung. Der Ratssaal werde auch für kulturelle Veranstaltungen zu Verfügung stehen, der Sitzungsraum auch für Vereine.

Als Stadtverordneter habe er das Rathausprojekt von Anfang an begleitet, sagte Steffen Apelt. Als Bürgermeiste habe er eine „etwas andere Sichtweise“ gewonnen: „Das Gebäude ist weder zu groß noch zu teuer“, versicherte er etwaigen Kritikern.

Bürgermeister Apelt während seines Exkurses in die Geschichte des Bauprojektes. „Ende gut, alles gut“, sagte er zum Auftakt – und schränkte ein: „Nicht ganz“. Quelle: Helge Treichel
Vor allem Stadtverordnete, berufene Bürger und Rathausmitarbeiter kamen zum feierlichen ersten Spatenstich am späten Donnerstagnachmittag. Quelle: Helge Treichel

Von Helge Treichel

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