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Oberhavel Startschuss für #FreeWiFiOranienburg
Lokales Oberhavel Startschuss für #FreeWiFiOranienburg
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16:14 01.06.2017
Symbolischer Knopfdruck gestern Vormittag durch Stadtwerkegeschäftsführer Alireza Assadi, Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke und Benjamin Akinci von der Betreiberfirma abl social federation (v. l.). Quelle: Enrico Kugler
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Oranienburg

Nutzer von Smartphones, Tablets und Laptops können ab sofort in Oranienburg ohne Registrierung täglich eine Stunde im Internet surfen. Nach dreiwöchiger Testphase steht das WLAN-Angebot #FreeWiFiOranienburg kostenlos zur Verfügung. Lediglich die Geschäftsbedingungen sind per Klick zu akzeptieren.

„Die Stadtwerke freuen sich, als führender Energieversorger und Netzbetreiber der Region, damit einen Beitrag für ein noch attraktiveres Oranienburg leisten zu können“, so Geschäftsführer Alireza Assadi. Man habe den jahrelangen Wunsch der Bevölkerung und der Kommunalpolitik ernst genommen. Nachdem rechtliche Risiken ausgeräumt werden konnten, startete das Projekt Anfang 2016. „Oranienburg ist damit im digitalen Zeitalter angekommen.“ Viele hätten das Projekt unterstützt und vorangebracht, von den Stadtwerken, der Stadt bis zur TKO, so Assadi. Technisch umgesetzt hat es die Firma abl social federation GmbH aus Nürnberg, mit Niederlassung in Berlin, die den Berliner Senat 2012 ebenso ausgestattet hat wie den G7-Gipfel 2015 in Bayern, so Benjamin Akinci von der Betreiberfirma. „Die Stadtwerke haben das Projekt federführend vorangetrieben“, so Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. „Wichtig ist, dass wir nun weitere Partner finden wie Unternehmen und touristische Leistungsträger, um das Angebot zusammen zu erweitern. Dass sich viele mit einklinken.“ Nun kann also in der Stadt vor und im Schloss, am Bahnhof, im Schlosspark und in der Stadtbibliothek gesurft werden. Weitere Standorte sollen erschlossen werden, Gespräche gibt es mit dem Landkreis, der Turm-Erlebniscity und der Gedenkstätte. Die WLAN-Ausleuchtung des Weges zwischen Schloss und Bahnhof auf der Bernauer und der Stralsunder Straße ist im Laufe des Juli nach weiteren DSL-Schaltungen durch die Telekom geplant.

Ab 1. Juli ist auch das Surfen am Schlosshafen möglich. „Wir sind dankbar für dieses Angebot“, so TKO-Geschäftsführer Jürgen Höhn. Gerade die Bootsfahrer und Wohnmobiltouristen fragten immer wieder nach öffentlichem WLAN.

Die Stadtwerke haben das WLAN-Angebot aus ihrem Marketingbudget finanziert. Mit einem „unteren sechsstelligen Betrag. Wir haben hochwertige Technik angeschafft, damit eine ausreichende Qualität sicher ist“, war Assadi wichtig. „Und es ist alles werbefrei, wir wollten uns da nicht abhängig machen.“ Der Geschäftsführer bedankte sich bei den Geschäftsleuten und Eigentümern auf der Bernauer Straße, die bereit waren, Fassaden und Steckdosen zur Verfügung zu stellen und das Angebot mit zu ermöglichen.

Dass die Nutzung auf eine Stunde begrenzt ist, begründet Alireza Assadi so: „Wir sind ja kein Konkurrenzprodukt zum privaten WLAN.“ Ob die eine Stunde ausreicht, will man jetzt testen.

Fragen unter: wlan@sw-or.de

Von Heike Bergt

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