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00:20 16.09.2017
Ein gewaltiger Regenwasserschacht ist Mittwochmorgen an der Kreuzung Lehnitzstraße/André-Pican-Straße eingebaut worden. Quelle: Sebastian Morgner
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Oranienburg

Oranienburger Autofahrer brauchen angesichts vieler Baustellen derzeit gute Nerven. Seit Montag ist ein weiteres Nadelöhr an der Kreuzung Lehnitz-, Saarland- und Picanstraße dazu gekommen.

Schon längere Zeit sorgen einige Bauvorhaben in der Stadt für Staus, besonders im Osten von Oranienburg. Mit dem Ausbau der Lehnitzstraße, den viele Oranienburger herbeigesehnt hatten, ist momentan aber auch eine der wichtigsten Verkehrsadern der Innenstadt gekappt. An die Umleitungen haben sich die meisten gewöhnt.

Der fünfte Bauabschnitt der Lehnitzstraße sieht momentan so aus. Er reicht bis zur großen Kreuzung. Quelle: Sebastian Morgner

Der zeitgleiche Ausbau der Krebststraße hat die Lage noch mal verschärft. Doch nun gibt es noch ein Nadelöhr mehr, das im Berufsverkehr für Staus sorgt. An der großen Kreuzung, wo die Lehnitzstraße, die Saarlandstraße und die André-Pican-Straße aufeinander treffen, gibt es seit Montag weitere Einschränkungen. Wer von der Picanstraße aus auf die Kreuzung zufährt, muss sich nun auf die Linksabbiegerspur einfädeln. Die Geradeaus-Spur ist gesperrt. „Man kann aber trotzdem geradeaus fahren und auch weiter links abbiegen“, sagt Petra Bischoff, Sachgebietsleiterin Straßenbau in der Stadt. Die Einengung der Picanstraße hat aktuell mit dem Bau eines großen Regenwasserschachtes zu tun. Das Loch, das dafür auf der Lehnitzstraße ausgehoben wurde, ist metergroß. Am Mittwochmorgen ist das mächtige Bauwerk eingebaut worden. Etwa eine Woche wird es dauern, bis die Anschlüsse alle gelegt sind.

Doch die Einschränkung für die Autofahrer bleibt wahrscheinlich bis Ende November bestehen. Denn die Radwege, die nun auf der neu ausgebauten Lehnitzstraße integriert sind, müssen über die Kreuzung hinweg weitergeführt werden. Und das dauert.

Für die Lehnitzstraße ist der Landesbetrieb Straßenwesen zuständig. Damit überhaupt der Ausbau ermöglicht wurde, hatte die Stadt die Regie über die Baumaßnahmen übernommen und war in Vorleistung gegangen.

Am Bahndamm in der Stralsunder Straße beginnen die Arbeiten für das Fahrradparkhaus voraussichtlich am 25. September. Quelle: Robert Roeske

Eine eigene städtische Baustelle wird ab der 39. Kalenderwoche, sprich ab 25. September, die Nerven der Autofahrer in diesem Gebiet auf weitere Bewährungsproben stellen. Dann soll der Bau des Fahrradparkhauses in der Stralsunder Straße beginnen. „In der 38. Kalenderwoche stellen wir das Bauschild auf“, verkündete Baustadtrat Frank Oltersdorf am Dienstagabend im Bauausschuss. Dann wird der Verkehr in der Stralsunder Straße wieder nur halbseitig am Bahndamm entlang laufen.

Von Andrea Kathert

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