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Steffen Malucha ist neuer Kreisbrandmeister

Oberhavel Steffen Malucha ist neuer Kreisbrandmeister

Nach dem Rücktritt von Frank Kliem hat Oberhavel jetzt wieder einen neuen Kreisbrandmeister: Steffen Malucha aus Sachsen-Anhalt. Erstmals wurde die Stelle hauptamtlich und nicht als Ehrenamt besetzt. Landrat Ludger Weskamp hält diesen Schritt für unverzichtbar.

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Der Neue: Steffen Malucha bekam am Montag seine Bestellungsurkunde von Landrat Ludger Weskamp.

Quelle: Kreisverwaltung

Oberhavel. Steffen Malucha ist der neue Kreisbrandmeister in Oberhavel. Mit der gestrigen Überreichung seiner Bestellungsurkunde ist die Führungsspitze der Feuerwehr im Landkreis wieder komplett. Amtsvorgänger Frank Kliem hatte im Mai des vergangenen Jahres um die Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis gebeten, „aus persönlichen Gründen“, wie es damals aus der Kreisverwaltung hieß. Er soll seinen Dienstwagen auch privat genutzt haben. Dies gestand Frank Kliem auch ein - und trat zurück. Frank Mewes und Thomas Thielke übernahmen das Amt kurzfristig.

Für die vakante Stelle gab es zwei Bewerbungsrunde. Frank Kliem hatte sich bei der ersten auch noch beworben. Nachdem die Bedingungen der Bewerbung geändert wurden, konnte er sich jedoch kein zweites Mal bewerben. Mit Steffen Malucha scheint nun ein geeigneter Kandidat gefunden worden zu sein.

Der Neue kommt aus Sachsen-Anhalt

Er habe „die erforderlichen Qualifikationen und Spezialkenntnisse für die neu geschaffene Stelle als hauptamtlicher Kreisbrandmeister und Sachbearbeiter für Bevölkerungsschutz“, so die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung. Die Fußstapfen von Frank Kliem, der immer bürgernah agierte, sind jedoch groß. Er bekleidete das Amt ehrenamtlich. Hauptberuflich arbeitete er als Sachbearbeiter im Katastrophenschutz für die Kreisverwaltung.

Sein Nachfolger kommt nicht aus der Region. Steffen Malucha wurde 1978 in Staßfurt (Sachsen-Anhalt) geboren. Er ist Diplom-Verwaltungsökonom. Mit zehn Jahren trat er der dortigen Freiwilligen Feuerwehr in Egeln bei. Weitere Stationen: Grundausbildung zum Gruppen-, Zug- und Verbandsführer. Berufliches: Seit 2006 war er Angestellter im Ordnungsamt der Verbandsgemeinde Egelner Mulde im Salzlandkreis. Bis 2012 bekleidete er den Wehrleiter-Posten der Freiwilligen Feuerwehr von Egeln, seit 2014 war er 1. Stellvertretender Verbandsgemeindewehrleiter.

3000 Feuerwehrleute in 15 Freiwilligen Wehren

Nun ist er hauptamtlicher Kreisbrandmeister. „Die bisher ehrenamtliche Funktion des Kreisbrandmeisters in ein Hauptamt zu überführen, halte ich vor dem Hintergrund der Tragweite dieser Aufgabe für unverzichtbar“, sagte Landrat Ludger Weskamp am Montag. Mit dem Schritt will Weskamp ein „klares Signal der Wertschätzung“ an die Kameraden der Feuerwehren im Kreis setzen.

Der Landkreis ist Träger des Katastrophenschutzes und für den überörtlichen Brandschutz zuständig. Es gibt rund 3 000 ehrenamtliche Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen in 15 Freiwilligen Wehren.

Von Marco Winkler

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