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Stiftung äußert sich zu Ticketpreisen

Oranienburg Stiftung äußert sich zu Ticketpreisen

Zur Diskussion um Ticketpreise im Schloss- und Kreismuseum und zur Debatte um die Leihgabe des Gemäldes „Allegorie auf die Gründung Oranienburgs“ äußert sich erstmals der Schlossmuseumsbetreiber, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Sie sieht den „Vorfall“ etwas anders als der Landkreis.

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Das berühmte Gemälde von Willem van Honthorst.

Quelle: Finish Werbeagentur

Oranienburg. Zur Diskussion um Ticketpreise im Schloss- und Kreismuseum sowie zur Debatte um die Leihgabe des Gemäldes „Allegorie auf die Gründung Oranienburgs“, das im Orange-Saal des Schlossmuseums hängt ( MAZ berichtete), äußert sich erstmals der Schlossmuseumsbetreiber, die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG).

Eine 2003 geschlossene Kooperationsvereinbarung regelt die Nutzung der gemeinsamen Räume im Schloss, der Kasse mit Shop, der Wachzentrale, des Ticketverkaufs. Der Landkreis, Betreiber des Kreismuseums, wollte sein Gemälde zurück, da laut Kreis die Stiftung die Ticketpreise erhöhen und ein Einzelticket einführen will. „Was gerade das Ticketing betrifft, waren sich beide Partner einig, den Eintritt im Sinne einer Wahloption für den Besucher zu verbessern (Einzeltickets)“, so Stiftungssprecher Frank Kallensee.

Stiftung will „preislich attraktives Kombiticket“ anbieten

Es sei klar, „dass den Gästen weiterhin ein preislich attraktives Kombiticket angeboten werden soll, dessen Preis deutlich geringer als die Summe der beiden Einzelticketpreise sein sollte.“ Zu den zukünftigen Preisen kann die Stiftung nichts sagen, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt.

„Dass diese im Konsens vereinbarte und bestätigte Ticketregelung nun kurz vor Unterzeichnung der neuen Kooperationsvereinbarung in Frage gestellt und obendrein mit der Kündigung der Gemälde-Leihgabe verbunden wurde, von der zuvor nicht die Rede war, ist mehr als erstaunlich und überraschend“, so Kallensee. Die Stiftung hofft auf eine „tragfähige Lösung“. Bei einer solchen hatte Landrat Ludger Weskamp (SPD) sogar angeboten, die Kündigung für das Gemälde zurückzuziehen. Erst kürzlich traf sich Weskamp mit dem Generaldirektor der SPSG, Hartmut Dorgerloh, um weitere Schritte zu besprechen.

Von Marco Winkler

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