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59 Jungstörche haben es geschafft
59 Jungstörche haben es geschafft
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14:45 18.08.2014
Jungstörche in Neuholland. Quelle: Roland Heigel
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18.08.2014:

Drei Jungstörche in Neuholland. Quelle: Roland Heigel

Die Storchensaison 2014 geht dem Ende entgegen, viele Störche haben das Land bereits verlassen. 59 Jungstörche sind im Altkreis Oranienburg flügge geworden. Das Storchenpaar in Beetz konnte vier Junge aufziehen. Des Weiteren haben elf Paare drei Junge, neun Paare zwei Junge und vier Paare je ein Junges aufgezogen.

Bei zehn Storchenpaaren ist das Gelege zerstört worden bzw. sind die Jungen verendet.

Einige Verluste bei den Störchen sind auf die schwindenden Nahrungsgebiete zurückzuführen. Durch den intensiven Maisanbau und den zunehmenden Spargelanbau in dieser Region verschwinden Wiesen- und Weideflächen. Wenn diese Agrarpolitik so weitergeführt wird, wird es für die Störche und andere Tierarten immer problematischer.

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09.07.2014:

Der verendete Jungstorch in Schmachtenhagen. Quelle: Roland Heigel

Der Starkregen vom 25. Juni hat wieder ein Opfer bei den Jungstörchen gefordert: Ein Junges in Schmachtenhagen ist verendet. Um einer möglichen Infektion vorzubeugen, wurde der Kadaver durch die Baumpflegefirma Falk Nowak mit Hilfe einer Hebebühne aus dem Nest geborgen. Das zweite Junge ist wohlauf.

Auch der Jungstorch in Wensickendorf ist verendet. Der Kadaver wird in einem Labor untersucht, um die Todesursache festzustellen.
» Blick ins Storchennest

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24.06.2014:

Die Störche in Kreuzbruch. Quelle: Nele Rentz

Ein Storchenpaar hat sich in Kreuzbruch in der Nähe der Gaststätte Lindeneck angesiedelt. Seit 2003 gab es in diesem Ort keine erfolgreiche Storchenbrut mehr, obwohl es zwei attraktive Nistmöglichkeiten gibt. Das Storchenpaar hat sich für einen neuen Standort entschieden und versorgt ein Junges.

Mit diesem konnten bis jetzt 47 Jungstörche im Altkreis Oranienburg gezählt werden.

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18.06.2014:

Tote Jungstörche werden in Kremmen geborgen. Quelle: Roland Heigel

Die drei verendeten Jungstörche in Kremmen waren schon so groß, dass die Altvögel nicht in der Lage waren, die Kadaver aus dem Nest zu werfen. Am 2. Juni konnten die Kadaver mit Hilfe der Stadtverwaltung und der Freiwilligen Feuerwehr aus dem Horst geborgen werden. Um eventuellen Krankheitsübertragungen vorzubeugen, war dieser Einsatz sehr wichtig.

Auch in diesem Jahr sind viele Verluste zu beklagen - durch Horstkämpfe, witterungsbedingt durch Dauerregen mit kalten Temperaturen und danach durch die sehr hohen Temperaturen.

Aktuell sind im Altkreis Oranienburg 31 lebende Jungstörche gezählt worden.

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02.06.2014:

Der langanhaltende Dauerregen und die niedrigen Temperaturen in der letzten Maiwoche haben bei den Jungstörchen zu Verlusten geführt. In Schwante sind zwei sehr gut entwickelte Jungstörche verendet. Ein Jungstorch ist noch wohlauf (siehe Foto). Auch in Kremmen sind leider drei Jungstörche der nasskalten Witterung zum Opfer gefallen.

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25.05.2014:

Das verlassene Gelege in Sommerfeld. Quelle: Roland Heigel

Bei den Störchen in Sommerfeld hat sich nach dem Drohnen-Drama ein neues Unglück ereignet. Nachdem ein Nachgelege gelegt wurde, ist das Storchenmännchen am Donnerstag, 15. Mai, tödlich verunglückt. Das Weibchen brütete noch eine Woche allein. Entkräftet hat sie das Gelege aber schließlich verlassen.

In Wensickendorf wird weiter gebrütet.
» Zur Bildergalerie mit Blick ins Storchennest

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13.05.2014:

Jungstörche in Kremmen. Quelle: André Neumann

Im Altkreis Oranienburg sind vereinzelt weitere Jungstörche geschlüpft. Trotz der schlechten Witterung können die Altstörche ihre Jungen noch gut vor dem Regen schützen.

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06.05.2014:

Storchennest in Sommerfeld. Quelle: Roland Heigel

 

Über Ostern wurden in Sommerfeld sechs Eier von den Störchen aus dem Horst geworfen. Zuvor ist eine Drohne über den Horst geflogen. Storchenhorste sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz geschützte Nist und Brutstätten. Jede Störung ist zu unterlassen. Dieses Vorkommnis wird entsprechend der Gesetzmäßigkeiten von den zuständigen Behörden geprüft.

Der Horst in Kremmen. Quelle: André Neumann

An vielen Horsten gab es Störungen durch andere Störche, die noch keine feste Horstbindung haben. So ist es unter anderem auch in Zehlendorf vorgekommen, dass das bereits brütende Pärchen gestört wurde. Das Gelege wurde zerstört. Ein neues Weibchen hat sich danach mit dem beringten Männchen gepaart.

In Teschendorf ist durch Horstkämpfe nur noch ein Storch am Horst zu beobachten.

In den Horsten Oranienburg-Eden und Kremmen sind bereits die ersten Küken geschlüpft.

Der Horst in Wensickendorf hat neue Bewohner. Nachdem sich das alte Männchen aus dem Staub gemacht, hat die Störchin das Gelege aufgegeben. Inzwischen ist ein neues Pärchen eingezogen und brütet bereits.
» Zur Bildergalerie mit weiteren Infos

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14.04.2014:

Am 13. April wurde im Nest in Wensickendorf das vierte Ei gelegt. Quelle: Roland Heigel

Im Nest in Wensickendorf wurde am Sonntag das vierte Ei gelegt. Das Männchen kümmert sich nicht besonders, er ist am Tag höchstens anderthalb Stunden zur Brutablösung da und hält sich die übrige Zeit in Zehlendorf auf.

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09.04.2014:

Im Nest in Wensickendorf wurde am 9. April das zweite Ei gelegt. Quelle: Roland Heigel

Im Nest in Wensickendorf wurde heute das zweite Ei gelegt. Im Altkreis Oranienburg sind zurzeit 28 Horste besetzt. In Neuholland ist wieder der beringte Storch vom Vorjahr eingetroffen.

» Blick ins Storchennest Wensickendorf

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07.04.2014:

Quelle: Roland Heigel

Im Nest in Wensickendorf wurde heute das erste Ei gelegt. "Vater" ist der beringte Storch vom Vorjahr, der sich lange nicht zwischen diesem Nest und denen in Zehlendorf entscheiden konnte. Aber gestern hatte er ein anderes Storchenmännchen nach kurzem Kampf vertrieben und mit dem Weibchen fleißig an der Nestmulde gebaut. Das Weibchen war bereits am 30. März gelandet.

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30.03.2014:

Das Nest in Schönfließ ist besetzt. Quelle: Roland Heigel

Am 23. März ist in Hohenbruch ein Storch auf dem Horst gelandet. In Beetz und in Schwante sind am 26. März die Storchenpaare eingetroffen. In Schönfließ, Bärenklau und in Velten haben die Pärchen einen Tag später den Horst wieder in Besitz genommen. In Nassenheide und in Sommerfeld konnte bis jetzt je ein Storch auf dem Horst beobachtet werden.

Das Storchenpaar in Oranienburg-Eden hat das Nest bereits für die bevorstehende Brut vorbereitet.

Die Störche in Oranienburg-Eden. Quelle: Roland Heigel

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17.03.2014:

In Oranienburg Eden hat sich zu dem “sonderbaren Storch” ein zweiter dazugesellt. Das ist nun der vierte Storch im Altkreis Oranienburg. Vermutlich ist auch dieser Storch die Westroute geflogen, denn die “ Ostzieher” sind noch zwischen Ägypten und der Türkei.

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15.03.2014:

Seit dem 15. März ist der Horst in Wensickendorf besetzt. Quelle: Roland Heigel

Das Storchenmännchen vom Vorjahr ist eingetroffen, zu erkennen an seinem Ring. Der Storch ist drei Wochen früher als gewöhnlich eingeflogen und damit erst der dritte Storch im ganzen Landkreis.
» Galerie "Blick ins Storchennest 2014"

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10.03.2014:

Noch ist das Storchennest in Wensickendorf verwaist. Quelle: Roland Heigel

Die Kamera am Storchennest in Wensickendorf ist wieder aktiv und liefert die ersten Bilder.

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22.02.2014:

Quelle: André Neumann

In Kremmen ist der Partner eingetroffen. Dieser ist vermutlich auch die Westroute gezogen. Die Ostzieher befinden sich zurzeit in Ägypten. Wenn die Witterung es zulässt, können die Störche ab Ende März in Oranienburg und Umgebung erwartet werden.

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21.02.2014:

Quelle: André Neumann

Der erste Storch ist in Kremmen auf seinem Horst gelandet. Dieser ist vermutlich die Westroute geflogen. Die Ostzieher befinden sich zurzeit noch im Sudan auf dem Weg in das Brutgebiet.

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02.02.2014:

Quelle: Roland Heigel

Auch wenn in den vergangenen Tagen etwas Schnee die Wiesen und Felder bedeckt hat, konnte der Storch aus Oranienburg-Eden noch ausreichend Nahrung finden. Entlang der wasserführenden Gräben konnte der Storch bei der Nahrungssuche beobachtet werden. Die eisigen Temperaturen hat er auch gut überstanden.  Wie man auf dem Foto erkennen kann, befindet sich der Storch in einem kräftigen Zustand.

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18.01.2014:

Quelle: Roland Heigel

Der Storch in Oranienburg-Eden überwintert wieder im Lande. Dieser Storch flog schon Ende August 2012 nicht mit den anderen Störchen in den Süden. Durch den lang anhaltenden Winter mit einer geschlossenen Schneedecke fand der Storch auf den umliegenden Wiesen kein Futter mehr.

Er konnte am 16. Dezember eingefangen werden und verbrachte den Winter in einer Voliére. Ende März 2013 wurde er beringt und wieder frei gelassen.

Störche sind horsttreu, und so kehrte der Storch wieder nach Oranienburg-Eden zurück. Seine Partnerin war auch schon da. Drei Junge konnte das Paar erfolgreich aufziehen. Als die anderen Störche Ende August in den Süden abgeflogen sind, ist dieser Storch wieder nicht mit gezogen. Warum er das macht, bleibt ein Rätsel.
» Der sonderbare Storch von Eden

Sollte der Winter weiterhin schneefrei bleiben, kann dieser Storch hier gut überwintern.

Quelle: Roland Heigel
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