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Straße nach Birkenwerder nicht gewollt

Hohen Neuendorf Straße nach Birkenwerder nicht gewollt

Die verlängerte Maxim-Gorki-Straße in Hohen Neuendorf ist in einem schlechten Zustand. Anwohner Helmut Gerike bemüht sich seit Jahren um Abhilfe. Eine Lösung steht nach Auskunft aus dem Bauamt nicht in Aussicht. Eher das genaue Gegenteil..

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Helmut Gerike bemüht sich seit 2011 um Abhilfe, vergeblich.

Quelle: Foto: Helge Treichel

Hohen Neuendorf. Helmut Gerike lebt idyllisch. Das liegt nicht nur an dem gepflegten und üppig bewachsenen Garten des Gärtnermeisters im Ruhestand. Auch der Wald ist nicht weit weg. Aber genau das ist das Problem des 77-Jährigen: Die Straße dort hindurch weist an vielen Stellen große Krater auf. Dort sammeln sich zeitweise erhebliche Mengen an Niederschlagswasser. Die Pfützen sind zum Teil 20 bis 30 Zentimeter tief. „Und das Wasser kann nicht ablaufen, weil der Waldboden höher liegt als die Fahrbahn“, sagt der Senior.

Als besonderes Problem schildert er die Bautätigkeit in der Nachbargemeinde Birkenwerder. Schwere Baufahrzeuge walzen immer wieder von der Maxim-Gorki-Straße und die unbefestigte Verbindung durch den Wald zur Hans- Holbein-Straße in Birkenwerder. Genau an der Einmündung liegt die Gemarkungsgrenze. Markiert wird sie vom Ende der Aufschüttung auf der Birkenwerderaner Seite, die in eine regelrechte Fahrbahnrinne mündet.

Seit gut fünf Jahren bemüht sich Helmut Gerike bei den politisch Verantwortlichen um eine Lösung. Die könnte zum Beispiel darin bestehen, eine wassergebundene Decke aufzubringen und den Weg so aufzufüllen. Bislang ohne Erfolg.

Zwar handelt es sich bei dem Verbindungsweg um eine gewidmete Straße, aber Abhilfe steht dennoch nicht in Aussicht. Die Grundlage liefert der Hohen Neuendorfer Verkehrsentwicklungsplan. Im Zuge der Abwägung über dieses Papier war 2013 auch eine Grundsatzentscheidung gefällt worden, sagt Bauamtsleiter Michael Oleck. Die Stadtverordneten folgten dabei der Empfehlung der Fachleute, „keine Verbindung in Verlängerung der Maxim-Gorki-Straße“ in die Planung aufzunehmen. „Wir werden keine Umgehungsstrecke durch den Wald aufmachen“, so Oleck. Im Gegenteil: In Abstimmung mit der AWU und der Forstbehörde werde derzeit darüber nachgedacht, die Querverbindung zu kappen. Die Haupterschließung der Niederheide erfolge über die Karl-Marx-, Friedrich-Engels- und Goethe­straße.

Von Helge Treichel

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