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Oberhavel Straßenprobleme am MAZ-Stammtisch
Lokales Oberhavel Straßenprobleme am MAZ-Stammtisch
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16:20 17.06.2017
Redaktionsleiter Sebastian Morgner (r.) und Reporter Robert Tiesler (l.) begrüßten die Teilnehmer am MAZ-Stammtisch in Vehlefanz Quelle: Bert Wittke
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Vehlefanz

Es sind vor allem die Straßen, die in Vehlefanz und Schwante Probleme machen. Das ist am Donnerstagvormittag beim MAZ-Stammtisch im Vehlefanzer „Haus der Generationen“ deutlich geworden. Aus Anlass der Serie „MAZ zu Hause in Oberkrämer“ luden die Märkische Allgemeine und der Seniorenbeirat von Oberkrämer dazu ein.

„Das Parken gegenüber der Nashorn-Grundschule ist ein echtes Problem“, sagte Günter Heinemann. Der 82-Jährige wohnt im neuen altersgerechten Wohnheim und fährt regelmäßig zum Chor nach Bärenklau. Aber in der Bärenklauer Straße in Vehlefanz komme es immer wieder zu Problemen, weil Autos auf der Straße parken. Auch wenn auf dem Sportplatz Fußballspiele stattfinden, wird es eng auf der Bärenklauer Straße.

Der MAZ-Stammtisch in Vehlefanz. Quelle: Bert Wittke

Bislang gilt nur in Höhe der Schule am Morgen ein zweistündiges Halteverbot. Viele Vehlefanzer wünschen sich aber ein dauerhaftes Verbot, dort zu parken. „Uns gehört die Straße nicht“, sagt Hubert Gediga, der auch im Ortsbeirat von Vehlefanz sitzt. Der Landkreis müsse über solche neuen Regelungen entscheiden, Oberkrämer habe schon entsprechende Anträge gestellt, und bislang sei da nichts passiert.

In der Bärenklauer Straße in Vehlefanz müssen Lkw parkende Autos überholen. Quelle: Bert Wittke

Überhaupt: „Uns stört im Ort alles, was die Straßen betrifft“, so Hubert Gediga weiter. Stichwort: L 17. Der Vehlefanzer sagt: „Wenn die Landtagsabgeordneten zu uns kommen, dann fahren sie immer über die gute Straße in Staffelde. Ob und wann die brüchige, wellige und löchrige Lindenallee saniert wird, ist vollkommen unklar. Es gibt keinen Termin dafür.

„Die Straße ist das größte Problem im Ort“, sagt auch Ortsvorsteherin Erika Kaatsch. „Eigentlich haben wir eine hervorragende Infrastruktur, wir sind glücklich, dass wir so viel haben.“ Sie meint die Einkaufsmöglichkeiten, die Arztpraxis, Kita, Schule, Sportplätze oder das neue altersgerechte Wohnheim in der alten Schule. Wenn allerdings gerade die älteren Bewohner über die Straße wollen, ist das schwierig. Zwar gibt es nahe der Kreuzung zur Bärenklauer Straße eine Ampel, die sei aber viel zu weit weg von der alten Schule und dem Einkaufszentrum. Der Verkehr kommt von der Autobahn, aus Richtung Schwante, aus Richtung Perwenitz und von der Tankstelle. „Es ist für uns kaum möglich, über die Straße zu kommen“, sagt Erika Kaatsch, und Vera Ick ergänzt: „Bis zur Ampel ist es für uns zu weit, gerade wenn wir mit den Einkäufen zurück laufen.“

An der Alten Schule kommen Senioren schwer über die Straße – und zur Ampel ist es für sie recht weit. Quelle: Bert Wittke

Aber was tun? Eine Ampel? Wird wohl nicht kommen, weil die andere Ampel zu dicht dran ist. Tempo 30? Das würde das Verkehrsproblem nicht lösen. „Und es wurde nicht gestattet“, so Erika Kaatsch weiter.

Ein ähnliches Problem gibt es in Schwante, sagt Danilo Fischbach. In der Bahnhofstraße (L 170) fehle aus seiner Sicht ebenfalls eine Ampel. Auf der einen Seite befinden sich Kita, Pflegeheim und Gesundheitszentrum, auf der anderen der Discounter und der Bahnhof.

Aber auch andere Themen sind beim Stammtisch angesprochen worden. Dazu gehören die Kitagebühren in Oberkrämer, die Danilo Fischbach als zu hoch erachtet. Andere wünschen sich in Vehlefanz ein Café. Außerdem einen regelmäßigen Halt des Prignitzexpress in Vehlefanz. Und mehr Wohnungen für jüngere Leute im Ort.

Von Robert Tiesler

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