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Oberhavel Streetworker vor dem Rathaus
Lokales Oberhavel Streetworker vor dem Rathaus
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16:45 11.03.2018
Die Attrappe einer Überwachungskamera, hier ein Symbolfoto, wurde abgebaut. Quelle: Foto: dpa
Velten

Vor dem Veltener Rathaus wüteten in den vergangenen Monaten regelmäßig Unbelehrbare. Sie beschmierten die Bänke mit Graffiti oder beschädigten den Briefkasten des Rathauses, so dass mitunter die Post der Bürger über den Rathausplatz flog. Die Veltener Verwaltung wollte etwas tun und wagte einen Schnellschuss: Hinter dem Fenster eines Büros im Erdgeschoss des Rathauses wurde eine Kamera-Attrappe installiert, ergänzt wurde die Abschreckung durch ein Schild mit dem Hinweis auf die Videoüberwachung des Platzes. Doch nach etwa einer Woche war damit Schluss, weil die Sache rechtlich nicht zulässig war (MAZ berichtete). Nun will die Veltener Verwaltung dem Vandalismus-Problem beikommen, in dem sie die Streetworker des Jugendclubs „Oase“ regelmäßig die Gegend um den Rathausplatz besuchen lässt.

„Unsere Jugendsozialarbeiter werden mehr Präsenz zeigen und den Ort im Auge behalten“, erklärte Ivonne Pelz, Sprecherin der Stadtverwaltung. Immerhin sei es die wahrscheinlichste Variante, dass hinter dem Vandalismus oft Jugendliche stecken. Immerhin, so Pelz, sei der Rathausplatz gerade nach Feierabend ein beliebter Treff für die Jugend. „Damit wollen wir keinesfalls sagen, dass das alle Jugendliche tun. Aber es scheint einen oder einige Wenige zu geben, die Spaß an so etwas haben“, sagt Ivonne Pelz.

Es sei auch nicht beabsichtigt, dass die Jugendlichen belehrt werden sollen. „Wir wollen sie nicht erziehen, aber vielleicht erreichen, dass sie untereinander mehr darauf achten, was sie tun“, so Ivonne Pelz. Sie betont nochmals, dass es keinesfalls das Ziel der Verwaltung sei, die jungen Leute vom Platz vor dem Rathaus zu vertreiben.

Von Marco Paetzel

Die Stadt Velten schickt nun ihre Streetworker verstärkt auf den Rathausplatz, um dem Vandalismusproblem auf dem Areal endlich beizukommen. Das ist viel besser als der vorherige Versuch, dort eine Kamera-Attrappe als Abschreckung für Vandalen zu installieren, findet MAZ-Redakteur Marco Paetzel

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