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Oberhavel Streicheleinheiten für Tiere in Not
Lokales Oberhavel Streicheleinheiten für Tiere in Not
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17:57 05.05.2013
LEHNITZ

. Sie wollten sich ebenso wie andere Besucher den Gnadenhof anschauen. „Es ist doch schön, dass hier kranke Tiere aufgenommen und betreut werden“, sagt Monika Aschoff. Sie selbst hatte einmal einen ausgesetzten Hund bei sich aufgenommen. Sie pflegte das herzkranke Tier und konnte es mit Hilfe des Ordnungsamtes vermitteln. „Ich finde es schlimm, dass Menschen ihre Tiere aussetzen, weil diese krank geworden sind und Arzt- sowie Medikamentenkosten anfallen würden“, fügt die Hennigsdorferin hinzu.

Mittlerweile können Sandra Schulz und Dana Grunert, die den Gnadenhof in Lehnitz gegründet haben, keine Tiere mehr aufnehmen. 90 Tiere werden derzeit in der Auffangstation betreut, 120 waren es Ende März. Viele Wildtiere, die aufgepäppelt worden waren, sind bereits wieder ausgesetzt worden.

Mehrere hüftgeschädigte Hunde bewegen sich sehr flink mit Laufgestellen über den Hof. Sie lassen sich streicheln und genießen die Aufmerksamkeit der Besucher. Hunde und Katzen und auch die beiden Hängebauchschweine erhalten Streicheleinheiten. In den Käfigen leben zudem Vögel, Kaninchen, Meerschweine, Waschbären, Stinktiere und ein Dachs.

Eine exotische Attraktion ist die etwa 1,5 Jahre alte Spornschildkröte. Sie war unter ständigem Rotlicht gehalten und ihr ausgetrockneter Panzer nicht geölt und gepflegt worden. Der Panzer riss und beginnt im Gnadenhof wieder zu heilen.

Mittlerweile gehören auch vier Pferde zum Gnadenhof. Sie stehen auf einer in Wilhelmsthal. Die Tiere sollen hier artgerecht ihre letzten Lebensjahre verbringen können. Die Besitzer der Tiere übernehmen eine Patenschaft und finanzieren damit die Betreuung der Pferde, erklärt Heiko Wiese, der als ehrenamtlicher Helfer auf dem Gnadenhof aktiv ist. Die Versorgung der Tiere auf dem Gnadenhof sei nur mit Spenden möglich, betont Wiese.

Zu den Ehrenamtlichen gehört auch Karin Ludwig aus Oranienburg. Sie ist auf einem Bauernhof und immer in Gesellschaft von Tieren aufgewachsen. Dreimal in der Woche und zudem an allen Sonn- und Feiertagen hilft sie bei der Pflege der Tiere auf dem Gnadenhof. „Das macht mir nicht nur Spaß, es ist zur Aufgabe und zum Lebenssinn für mich geworden“, sagt die Tierfreundin.

Im Internet gibt es unter www.notkleintiere.de Informationen zum Gnadenhof in Lehnitz (mb)

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