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Streifzug durch den Norden

Fürstenberg Streifzug durch den Norden

Fürstenberg, Himmelpfort, Mildenberg, Zehdenick, Gransee, Neuglobsow – das sind nur einige Orte, an denen beim „48 Stunden Oberhavel“ Halt gemacht wird. Immer mehr Anbieter der Region wollen zeigen, was das Besondere an der Region ist.

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Die Protagonisten (von links): René Buyna (OVG), Michael Wittke (Anbieter), Olaf Bechert (Regio Nord), Sabine Vogel (VBB), Egmont Hamelow (Vize-Landrat), Ulrike Kirsten (Regio Nord), Susann Cersovsky (Oberhavel-Holding), André Schulze (OVG).

Quelle: Stefan Blumberg

Fürstenberg.

Fürstenberg, Stechlin, Gransee, Zehdenick, Himmelpfort oder Mildenberg werden sich von ihrer besten Seite zeigen. Einer, der von Anfang an dabei ist, ist Michael Wittke. „Ich bin froh, dass wir durch diese Aktion hier im Norden soviel Aufmerksamkeit bekommen. Man hat ja oft das Gefühl, dass es nicht so ist“, sagt er. „Zumal die Berliner zu Hause einen 360-Grad-Blick haben.“ Also alles vor der Nase hätten. Er wird mit dem Kaffenkahn dabei sein. „Damit wollen wir auch ein Zeichen setzen, dass wir ihn behalten wollen.“

Mit dem Bus von Ort zu Ort pendeln

45 Orte können an dem Wochenende angesteuert werden. „Wir haben 20 Anbieter mehr als sonst. Der Flyer musste deshalb von zwölf auf 16 Seiten erweitert werden“, sagte Ulrike Kirsten von der Region Nord, die die größte organisatorische Vorarbeit geleistet hat. Sie pickte sich beim Pressegespräch am Dienstag wahllos einige Highlights der Aktion heraus und nannte die Fahrt mit dem Lastenkahn von Fürstenberg nach Himmelpfort samt Führungen, Yoga in Zehdenick, den Kunstsalon oder den Handwerkermarkt in Gransee oder den Werkshof in Wolfsruh. Literarischer Spaziergang in Neuglobsow, Blick in die Marienkirche Gransee, Landschaftsfotografien in Menz, die Kraatzer Meile die Region zeigt sich in allen Facetten. Bei manchen Angeboten sollte sich im Vorfeld angemeldet werden (mehr unter Www.regio-Nord.com).
Das Wochenende ist so gestrickt, dass die Gäste durchweg auf öffentliche Verkehrsmittel zurückgreifen können. „Durchschnittlich nutzen 2000 bis 2500 Menschen die Bahn, um bis zum Bahnhof Fürstenberg zu kommen“, sagt Sabine Vogel vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Genau wie der Landkreis Oberhavel mit der Oberhavelverkehrsgesellschaft, der Wasserstadt Fürstenberg und der Regio Nord gehört der VBB zu den Organisatoren der Aktion „48 Stunden Oberhavel“. Vom Bahnhof Fürstenberg bringen Busse der OVG die Gäste auf dem Rundkurs zu den jeweiligen Stationen. „Neu ist, dass die Busse diesmal in beide Richtungen fahren“, sagt Olaf Bechert, Geschäftsführer der Regio Nord. Einmal Richtung Himmelpfort, einmal Richtung Stechlin. „Wir erhoffen uns so etwas Entflechtung.“ René Buyna von der OVG sagt, „dass wir sogar noch zwei Reservebusse in Bereitschaft haben, falls der Ansturm zu groß ist“.

Egmont Hamelow stellt aber auch klar, dass die Angebote keineswegs nur für Auswärtige ist. „Auch für Einheimische gibt es hier immer wieder neues zu entdecken.“

Von Stefan Blumberg

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