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Streit am Sperrkreis

Oberhavel: Polizeibericht vom 1. Juli 2016 Streit am Sperrkreis

Zwei Männer legten sich am Donnerstag mit dem Security-Dienst an, weil der sie nicht in den Sperrkreis der Bombentschärfung in Oranienburg lassen wollte. Es kam zum Handgemenge, zwei Männer wurden dabei verletzt. Die Kripo ermittelt jetzt.

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Die beiden Männer gingen auf dem Security-Mann los.

Quelle: dpa

Oranienburg, Oberkrämer: „Schmuckverkäufer“ unterwegs . Während der Bombenentschärfung gerieten gestern zwei Asylbewerber mit einem Security-Mitarbeiter aneinander. Der Mitarbeiter wurde offenbar von den beiden Afghanen beleidigt, als er sie nicht in den Sperrkreis ließ. Da der Mitarbeiter albanischer Abstammung ist, konnte er darauf antworten. Es kam zu einer tätlichen Auseinandersetzung, bei dem einer der Afghanen und der Security-Mitarbeiter verletzt wurden. Medizinische Versorgung benötigte jedoch keiner der Beiden. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Körperverletzung.

Mühlenbecker Land: Einbruch in Schuppen

Aus einem Baustellenschuppen in Zühlsdorf stahlen Unbekannte in der Zeit vom 28.bis 30. Juni Taschenlampen und Werkzeuge. Die Unbekannten hatten dazu Türen aufgebrochen. Insgesamt entstand etwa 600 Euro Sachschaden.

Gransee: Brand bei Reinigung

Die Feuerwehr wurde am Donnerstag in eine Bankfiliale in der Granseer Rudolf-Breitscheid-Straße gerufen. Es kam zu einer Rauchentwicklung ohne größeren Schaden. Offenbar hatte eine Putzfrau Reinigungsmittel auf einer Herdplatte abgestellt, die versehentlich betätigt wurde. Die Flasche schmolz dadurch. Das Haus ist derzeit nicht bewohnt.

Oranienburg: Radfahrer gegen Pkw

In der Kanalstraße stieß am Donnerstag ein Auto mit einem 20-jährigen Radfahrer zusammen. Die 56-jährige Fahrerin verließ die Vorfahrtstraße, als der Mann plötzlich die Fahrbahn überquerte. Der 20-Jährige hatte leichte Schmerzen an der Hand und wollte einen Arzt aufsuchen. Insgesamt entstand etwa 200 Euro Sachschaden.

Velten: Mit Drogen, aber ohne Führerschein

Bei einer Verkehrskontrolle in der Bahnstraße stoppten Polizeibeamte am Donnerstag eine 36-jährige VW-Fahrerin. Die Frau stand offenbar unter Einfluss von Betäubungsmitteln, ein erster Schnelltest reagierte positiv auf Amphetamine. Zudem hatte sie keine Fahrerlaubnis. Nach der Blutprobe wurde der 36-Jährigen die Weiterfahrt untersagt.

Borgsdorf: Schlagender Radfahrer

Polizisten stoppten Freitagnacht gegen 2 Uhr in der Karl-Marx-Straße einen Radfahrer ohne Licht. Beim Versuch, das Rad kontrolliert anzuhalten, fiel der Mann den Beamten fast gegen den Streifenwagen. Er war betrunken und wollte keinen Atemalkoholtest machen. Dann versuchte er die Beamten zu schlagen. Er wurde gefesselt und in Gewahrsam genommen. Die Blutprobenentnahme wurde angeordnet und durchgeführt. Als der 49-Jährige gegen 3 Uhr an seine Ehefrau übergeben wurde, ließ er sich doch auf einen Atemalkoholtest ein. Er pustete 1,68 Promille.

Mühlenbeck: Auf der dritten Spur

An der Anschlussstelle Mühlenbeck fuhr am Donnerstag ein 26-jähriger Citroen-Fahrer offenbar zu schnell auf die Bundesautobahn 10 auf. Um einen Zusammenstoß mit den sich stauenden Fahrzeugen zu verhindern, fuhr er kurzerhand zwischen den beiden Fahrstreifen weiter. Dabei kollidierte der Citroen seitlich mit einem Ford links und einem Opel-Kleintransporter mit Anhänger rechts. Personen wurden nicht verletzt. Es entstand etwa 3000 Euro Sachschaden. Alle Fahrzeuge blieben fahrbereit.

Oberkrämer: Pkw angegriffen

In der Nacht zu Donnerstag drangen Unbekannte einen in der Dorfaue abgestellten VW-Kleintransporter ein, indem das Schloss aufgebrochen wurde. Aus dem Fahrzeuginneren entwendeten die Täter Werkzeug, Dokumente und Bargeld. Der geschädigten Firma ist dadurch ein Schaden von rund 1000 Euro entstanden. Die Kriminalpolizei führt die Er-mittlungen.

Velten: Einbruch in Firma

In der Berliner Straße drangen Unbekannte offenbar in der Nacht zu Donnerstag durch Aufhebeln eines Fensters in eine Firma ein. Im Inneren des Gebäudes wurden Türen aufgehebelt, sämtliche Schränke durchwühlt und eine Geldkassette entwendet; die Schadenshöhe beträgt etwa 2000 Euro.

 

Zehdenick: Rangelei unter Landsmännern

Zwei Männer aus dem Tschad, 20 und 33 Jahre alt, gerieten am Donnerstag in einer Asylunterkunft im Wesendorfer Weg in Streit. Der 33-Jährige schlug dem 20-Jährigen ins Gesicht, er erlitt eine Platzwunde am Auge. Der junge Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Nach seiner Rückkehr wurden die beiden Beteiligten getrennten Zimmern zugewiesen. Darüber hinaus verlässt der 20-Jährige heute die Unterkunft und wird in einer anderen untergebracht. Eine entsprechende Strafanzeige wegen Körperverletzung wurde aufgenommen.

 

Oranienburg: Einbruch ins Vereinsheim

Durch Aufbrechen der Eingangstür eines Vereinsgebäudes im Ostweg drangen Unbekannte in der Nacht zu Donnerstag ein und stahlen einen 32- Zoll-Fernseher der Marke Philips und einen großen Krug sowie Bargeld. Darüber hinaus wurde weiteres Bargeld aus einer Kassette gestohlen. Insgesamt entstand dem Verein ein Schaden von geschätzten 1000 Euro. Ein Kriminaltechniker kam zum Einsatz und sicherte Spuren.

 

Rumänische „Schmuckverkäufer“ standen am Donnerstag mit einem Mercedes auf dem Seitenstreifen der A 10 am Autobahndreieck Oranienburg. Beamte der Autobahnpolizei Walsleben kontrollierten die drei Rumänen im Alter von 22 und zweimal 31 Jahren, die allesamt polizeilich bekannt waren. Da die drei nachweislich eine Panne vortäuschten, stellten die Beamten gegen den Fahrzeugführer Anzeige und verwiesen sie des Platzes. Betrugsopfer sind aber noch nicht bekannt geworden.

In der Regel täuschen diese Betrüger eine Notlage ihrerseits vor und bieten als Entschädigung für erhaltenes Geld Schmuck an. Der vermeintliche Goldschmuck stellt sich dann als wertloses goldfarbenes Metall heraus. Nachdem die gutgläubigen Geschädigten den Ort verlassen haben, fahren die Schmuckverkäufer oftmals weiter oder halten Ausschau nach neuen „Opfern“.

Hohen Neuendorf: Aufgefahren

Ein 28-Jähriger fuhr am Donnerstag mit seinem Opel aus dem Kreisverkehr die Berliner Straße und anschließend in Richtung Franzstraße. Hinter ihm fuhr 25-jähriger Seat-Fahrer. Der 28-Jährige wollte dann nach rechts in eine Grundstückseinfahrt abbiegen. Dies bemerkte der Seat-Fahrer mutmaßlich zu spät und fuhr auf den Opel auf. Der 28-Jährige klagte anschließend über Nackenschmerzen und wollte zum Arzt gehen.

Schönfließ: Radfahrer umgefahren

Ein 44-jähriger Radfahrer wurde am Donnerstag auf der B 96 auf dem in Richtung Schildow von einer 43-jährigen Opel-Fahrerin gerammt. Der Radler verletzte sich an der Schulter und wurde später in ein Krankenhaus nach Berlin gebracht. Bei dem Verkehrsunfall entstand Sachschaden in Höhe von geschätzten 500 Euro.

Oranienburg: Radfahrer gegen Pkw

Eine 55-jährige VW-Fahrerin stieß am Donnerstag in der Kanalstraße mit einem 54-jährigen Radfahrer zusammen, der Vorfahrt hatte. Der Mann klagte über Schmerzen am Finger und wollte zum Arzt gehen. Zusätzlich entstand bei dem Verkehrsunfall geschätzter Sachschaden von 200 Euro.

 

Oranienburg: Unsichere mobile Tankstelle

Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen zur Bombenentschärfung fiel den Beamten der Sonderüberwachungsgruppe ein Lkw auf, auf dem eine sogenannte „mobile Tankstelle“ auf der Ladefläche befördert wurde. Der Lkw fuhr durch einen Kreisverkehr und die mobile Tankstelle neigte sich auf der Ladefläche nach außen. Daraufhin wurde der Lkw angehalten und kontrolliert. In der „Tankstelle“ befanden sich etwa 950 Liter Dieselkraftstoff. Bei näherer Betrachtung fiel den Beamten auf, dass die Zapfanlage mit einem Gurt gesichert war, dieser aber nur das Verrutschen verhinderte. In Fahrtrichtung betrachtet stand die Tankstelle völlig ungesichert auf der Ladefläche. Bei einer Gefahrenbremsung hätte diese sich sodann möglicherweise verselbständigt. Weiterhin muss eine solche Anlage alle fünf Jahre auf Funktionsfähigkeit und Dichtheit überprüft werden. Im konkreten Fall war die Tankstelle jedoch letztmalig 1994 überprüft worden. Darüber hinaus wurde gegen Kennzeichnungsvorschriften, welche darauf hinweisen, dass sich ein Gefahrgut in der Tankstelle befindet, verstoßen. Der Fahrer muss nun mit einem Bußgeld von 300 Euro und der Unternehmer mit einem Bußgeld in Höhe von 800 Euro rechnen.

Von MAZonline

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