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Streit um Bühne im Klubhaus-Saal in Kremmen

Es besteht Gesprächsbedarf Streit um Bühne im Klubhaus-Saal in Kremmen

Noch immer ist unklar, was aus den oberen Etagen im Kremmener Klubhaus wird. Nach einem Gespräch u.a. mit Bürgermeister, Ortsvorsteher und Denkmalschützern müssen nun noch mal die Pläne besprochen und geändert werden. Knackpunkt ist weiterhin, ob die Bühne im Saal erhalten werden kann.

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Eckhard Koop will, dass die Bühne im Saal erhalten bleibt. Hier ein Foto von 2012.

Quelle: Robert Tiesler

Kremmen. Die Zukunft des Kremmener Klubhauses ist weiter offen – zumindest was die oberen Etagen angeht. Während klar ist, dass Bäcker Plentz ins Erdgeschoss zieht, besteht ansonsten weiter Gesprächsbedarf. Am Donnerstag fand eine Besprechung statt, an der neben Bürgermeister Klaus-Jürgen Sasse und Vertreter des Bauamtes, der Denkmalschutzbehörden auch Gerhard Mittelstädt vom Seniorenbeirat und Ortsvorsteher Eckhard Koop teilnahmen.

„Das Ergebnis ist nicht das, was sich die meisten Kremmener gewünscht hätten“, sagte Eckhard Koop am Freitag. Konkret gehe es darum, die große Bühne im Saal zu erhalten. Die Pläne eines Potsdamer Architekturbüros sehen das aber nicht vor – aus planerischen Gründen. In einem zweiten, vom Ex-Woba-Chef Detlef Troppens vorgelegten Plan, bleibt die Bühne bestehen, dafür sind die Anbauten anders angeordnet. Dieser Plan aber ist von der Denkmalschutzbehörde als zu überdimensioniert abgelehnt worden. Damit gäbe es dafür auch keine Fördermittel.

Das Klubhaus von außen

Das Klubhaus von außen.

Quelle: Robert Tiesler

Würde aber der Plan des Potsdamer Büros umgesetzt werden, wäre es jedoch nicht möglich, im zweiten Obergeschoss ein Seniorenzentrum einzurichten – wegen eines Fahrstuhls dorthin, der bautechnisch nicht möglich wäre.

Susanne Tamms, die Leiterin des Bauamtes, wollte sich Freitag „zu diesem heißen Thema“, wie sie sagte, nicht äußern. Für Bürgermeister Sasse sei das Ergebnis des Gesprächs vom Donnerstags dagegen nicht überraschend. Er wies am Freitag darauf hin, dass der Umbau der oberen Klubhaus-Etagen nur mit Fördermitteln möglich sei, man müsse also Kompromisse eingehen. „Die Forderungen sind ja altbekannt.“

Nun werden sich die beiden Planer und Ortsvorsteher Eckhard Koop nochmals zusammensetzen, um am Konzept zu arbeiten. Wie Koop am Freitag sagte, könnte das noch vor Ostern passieren. Bäcker Plentz’ Einzugstermin sei aber nicht gefährdet.

Von Robert Tiesler

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