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Stritt-Matz am Granseer Gymnasium

Schülerzeitung Stritt-Matz am Granseer Gymnasium

Das Strittmatter-Gymnasium in Gransee hat eine neue Schülerzeitung: die Stritt-Matz. Ben Isik war es, der auf den originellen Namen der neuen Schülerzeitung gekommen ist: „STRITT-MATZ“. Er erklärt, wie das zustande kam. „Meine Großeltern haben die MAZ – und da leitet sich doch gut der Name ab.“

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Die Jungredakteure des „Stritt-Matz“

Quelle: Stefan Blumberg

Gransee. Hinter der ganzen Sache steckt mal wieder Olaf Hahn. Der Deutschlehrer des Strittmattergymnasiums Gransee brachte das Thema Schülerzeitung zur Sprache – und die Siebtklässler bissen an. Der Anlass war da: die 800-Jahr-Feier in Zehdenick in diesem Jahr. „Ursprüngliches Ziel war es, der Stadt ein Geschenk zum Geburtstag zu machen“, sagt Lee-Ann Bandelow. „Dann sprachen wir in der Klasse darüber.“ Und los ging es: Es wurden Gruppen eingeteilt, aus der Bibliothek und dem Internet holten sich die Mädchen und Jungen Informationen über die Havelstadt. Jeder sollte einen Text beisteuern, gemeinsam besprachen die Gymnasiasten das Layout. „Es sollte am Ende erkennbar sein, dass die Texte von Schülern kommen, es aber auch eine Zeitung ist“, so Lee-Ann. „Wir wollten Bilder nehmen, die wir selbst gemacht haben. Zu groß sollten sie nicht sein, damit Platz für die Texte ist“, sagte Jonas Backhaus.

Ben Isik war es, der auf den originellen Namen der neuen Schülerzeitung gekommen ist: „STRITT-MATZ“. Er erklärt, wie das zustande kam. „Meine Großeltern haben die MAZ – und da leitet sich doch gut der Name ab.“ Olaf Hahn ergänzt: „Wir hatten erst ’STRITT-MAZ’, aber da waren wir uns wegen der Urheberrechte nicht sicher. So haben wir ’Matz’ daraus gemacht.“ Aber es könnte schon so etwas wie die „Junior-MAZ“ sein, hieß es bei den Schülern.

Wie in einer richtigen Redaktion wurde in der 7. Klasse über die Texte gesprochen, die veröffentlicht werden sollen. Nicht alle schafften es hinein in „Stritt-Matz“. „Wir haben sie uns angesehen und kritisiert. Sie sollten zu Zehdenick passen“, sagt Luise Witzlau. Ein Text ist ein Interview mit Zehdenicks Bürgermeister Arno Dahlenburg. Die Schüler merkten, wie schwer es ist, alles auf eine Seite zu bekommen, es musste gekürzt werden. Einen anderen Text schrieb Jenna Engberg, die sich 20 Jahre weiter versetzt sah und daraus Zeilen in Ich-Form schrieb. „Als wir die fertige Zeitung in der Hand hatten, waren wir alle begeistert, was wir geleistet haben“, sagte Josephine Kollwitz.

Fünf gebundene Exemplare gibt es von der ersten Ausgabe des „STRITT-MATZ“. Schulleiter Uwe Zietmann, Klassenlehrerin Kirsten Schulz, die Bibliothek und die Ausstellung der Zehdenicker Kunstfreunde wurden und werden versorgt. Dann erklärte sich das Redaktionsteam bereit, eine zweite Ausgabe folgen zu lassen, ehe weitere Schüler der Schule für das Projekt begeistert werden sollen.

Von Stefan Blumberg

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