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Oberhavel Strommastkletterer greift Polizisten an
Lokales Oberhavel Strommastkletterer greift Polizisten an
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18:28 30.06.2016
Ein stark angetrunkener und verletzter Mann, der sich nicht helfen lassen wollte, hat am Mittwochabend nach einer Kletterpartie auf einen Hochspannungsmast in einem Rettungswagen randaliert und musste von der Polizei gefesselt werden. Quelle: Julian Stähle
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Oranienburg

Die Meldung vom Mittwochabend, dass ein Mann in Oranienburg einen Strommast an der Bernauer Straße hochgeklettert ist, hat ein Vorspiel und eine üble Nachgeschichte. Wie es am Donnerstag aus der Polizeidirektion Nord hieß, habe am Mittwochabend gegen 18.25 Uhr ein Ladenbesitzer bei der Polizei angerufen und mitgeteilt, dass sich bei ihm im Geschäft in der Stralsunder Straße ein Mann aufgehalten habe, der zum einen an der Hand verletzt war und blutete und zum anderen einen alkoholisierten und verwirrten Eindruck machte. Wie sich herausstellte, stammte die Verletzung an der Hand vom Vortag.

Der 36-jährige Mann wollte sich jedoch nicht vom Rettungsdienst verarzten lassen. Statt dessen versuchte er, sich der Behandlung zu entziehen und kletterte in der Bernauer Straße auf einen Hochspannungsmast. Allerdings überlegte er sich dieses lebensgefährliche Unterfangen noch einmal und kletterte eigenständig wieder hinunter.

Auf Grund der Verletzung, der Alkoholisierung (2,44 Promille), des eingestandenen Genusses von Betäubungsmitteln und des aggressiven Verhaltens ordnete der Notarzt eine Zwangseinweisung an und bat die Polizei um Unterstützung und Begleitung.

Der 36-Jährige wurde durch die Polizeibeamten nach mehrmaliger Androhung unter Einsetzung von Zwang an der Liege im Rettungswagen mit Handfesseln fixiert. Bei dem Widerstand, den der 36-Jährige leistete, wurde ein 26-jähriger Polizist leicht am Handgelenk verletzt. Der Beamte blieb dienstfähig. Der Beschuldigte beschädigte Teile der Inneneinrichtung des Rettungswagens und ein Mobiltelefon eines Rettungsdienstmitarbeiters, wobei ein Sachschaden von 1500 Euro entstand. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Neuruppin wurde eine Blutprobe entnommen. Der Mann blieb im Krankenhaus.

Mühlenbeck: Vermisster Mann lag auf einem Feld

Der seit dem 27. Juni vermisste Mühlenbecker wurde am Mittwochnachmittag von einem Zeugen auf einem Feld nahe Mühlenbeck wiedererkannt. Der 41-Jährige lag scheinbar leblos auf dem Feld. Um die Polizei zu holen, musste der Zeuge den Fundort kurzzeitig verlassen. Danach war der 41-Jährige plötzlich wieder weg. Er wurde von der Polizeibeamten und einem Fährtenhund im Ziegeleiweg gefunden. Da er verwirrt wirkte und Suizidgedanken äußerte, wurde er ins Krankenhaus nach Hennigsdorf gebracht.

Zehdenick: In Grundschule eingestiegen

Gewaltsam Zutritt zu einer Grundschule in Zehdenick verschafften sich unbekannte Täter in der Nacht zu Mittwoch. Aus den Räumen entwendeten sie Werkzeuge und einen Rasentraktor. Zudem gelangten sie in die benachbarten Räume der Feuerwehr, wo sie einen Beamer und eine Kettensäge mitgehen ließen. Der entstandene Sachschaden wird mit etwa 8000 Euro beziffert.

Hennigsdorf: Gleich drei Pkw in einer Nacht aufgebrochen

Gleich drei Geschädigte erschienen am Donnerstagvormittag im Polizeirevier in Hennigsdorf und zeigten den Aufbruch ihrer Pkw an. So haben in der vergangenen Nacht unbekannte Täter durch Einschlagen der Hecktür einen Mercedes-Benz im Schwalbenring aufgebrochen. Sie entwendeten ein Akkuflexgerät, eine Schlagbohrmaschine, einen Akkuschrauber und ein Schweißgerät. Schaden: etwa 2700 Euro. Durch Einschlagen der Hecktür wurde auch ein VW Caddy im Heideweg aufgebrochen. Die Täter entwendeten eine Akkupresse, ein Pressbuttonset, eine Bohrmaschine, einen Trennschleifer und einen Akkuschrauber. Doe Schadenssumme dort: zirka 1800 Euro. Schließlich wurde auf einem Grundstück am Dachsbau ein Renault Master aufgebrochen. Die Täter entwendeten auch dort diverse Baugeräte, Akkuschrauber, eine Bohrmaschine und die Zulassungsbescheinigung Teil 1. Die Schadenssumme wird auf rund 3000 Euro geschätzt. Kriminaltechniker sicherten Spuren; drei Strafverfahren wurden eingeleitet.

Velten. Verkehrsunfall mit fünf schwer verletzten Senioren

Zu einem schweren Verkehrsunfall kam es am Mittwoch um 10.40 Uhr in der Rosa-Luxemburg-Straße/Ecke Nauener Straße in Velten. Ein VW Golf und ein Ford C-Max kollidierten, da offenbar der 77-jährige Fahrer des Golf dem 71-jährigen Ford-Fahrer die Vorfahrt nahm. Durch den Aufprall wurde der Golf etwa 15 Meter nach rechts in die Richard-Blumenfeld-Straße geschleudert und rollte rückwärts gegen eine Hauswand. In dem Golf befanden sich drei Insassen (77, 69 und 83 Jahre), die im Fahrzeug eingeklemmt wurden und durch Kameraden der fFreiwillige Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden mussten. Im Ford C-Max befanden sich der 71-jährige Fahrer und die 74-jährige Beifahrerin. Alle fünf Insassen wurden bei dem Unfall verletzt und in umliegende Krankenhäuser gebracht. Der Linienverkehr wurde aufgrund der zeitweiligen Vollsperrung unterbrochen. Es entstand ein Gesamtschaden von 15 000 Euro.

Oranienburg: Mit Gehstock auf Pflegepersonal losgegangen

Am Mittwochabend wurden Polizei und Rettungskräfte zur Unterstützung in das Seniorenheim in die Oranienburger Keithstraße gerufen. Dort hatte eine 90-jährige Bewohnerin das Pflegepersonal mit ihrem Gehstock angegriffen und mit einer Blumenvase nach ihnen geworfen. Dabei wurde zum Glück niemand verletzt. Was die Ursache für diesen Wutausbruch war, konnte bislang nicht geklärt werden. Die Gemüter waren jedoch beim Eintreffen der Beamten bereits wieder abgekühlt.

Von MAZonline

Minutenlang musste Karl Thiemke mit ansehen, wie seine hochträchtige Stute von einem Hennigsdorfer (39) missbraucht wurde. Auch wenn die Polizei den Übeltäter beim zweiten Mal erwischt hat, ist sich der Ponybesitzer nicht sicher, ob das der letzte Missbrauch war.

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Heute wird in Oranienburg eine 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft. Es ist der 195. Blindgänger, der seit der Wende entschärft werden muss. 12.000 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Am frühen Nachmittag ist die Bombe entschärft worden. Im Liveticker können Sie die Ereignisse des Tages nachlesen.

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Das Fest der Generationen in Bergfelde hat sich zu einem festen Bestandteil des städtischen Veranstaltungskalenders Hohen Neuendorfs entwickelt. Am Sonnabend, 2. Juli ist es wieder so weit. Dann verwandelt sich der Friedensplatz und das Gelände des Bergfelder Autohauses Lambeck in eine bunte Festmeile.

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