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Sturm: Gröbste Schäden beseitigt

Gransee Sturm: Gröbste Schäden beseitigt

Das erste Fazit ist gezogen: Mit geballter Kraft haben die Granseer die Schäden nach dem Sturm am Donnerstag beseitigt. Am Bahnhof kam es zu hitzigen Szenen, weil der Regionalexpress dort stehen blieb und die Fahrgäste nur schlecht informiert wurden.

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Die Straße zwischen Schönermark und Keller.

Quelle: Stefan Blumberg

Gransee. Die gröbsten Schäden sind beseitigt. Die 100 Feuerwehrleute des Amtes Gransee und Gemeinden, die 21 Kräfte des Technischen Hilfswerkes, die zehn Mitarbeiter des Amtswirtschaftshofes sowie viele Freiwillige haben bis Sonnabend die größten Sturmschäden beseitigt. „Die Aufräumaktion an sich ist erstmal beendet. Jetzt fahren wir nur noch raus, wenn gerufen wird, um eine Gefahrenquelle wie herunterhängende Äste zu beseitigen“, sagt Uwe Valentin, Chef des Löschzuges 1 und 2. stellvertretender Wehrführer. Am Sonnabend wurde die Ortsverbindung zwischen Meseberg und Gransee gesperrt, weil die Gefahr von herabstürzenden Ästen zu groß war. Die Landesstraße 22 zwischen Schönermark und Keller, wo sich am Donnerstagabend der tödliche Unfall ereignete, bleibt bis auf weiteres ebenfalls zu, weil dort immer noch umgestürzte Bäume die Straße blockieren. Auch am Kriegerdenkmal in Gransee und am Dölchsee habe der Sturm gewütet.

Rumort hatte es am Donnerstagabend, wie Uwe Valentin am Sonnabend sagte, am Bahnhof Gransee. Der Regionalexpress konnte nicht weiterfahren wegen blockierter Gleise. Die etwa 70 Fahrgäste seien nur spärlich oder gar nicht informiert worden und saßen fest. Weil auch die Bundesstraße 96 und die Nebenwege nicht passierbar waren, ging gar nichts mehr. Der eingerichtete Einsatzstab in Gransee organisierte in Kürze Getränke und ein paar Snacks. Die Granseer waren schon drauf und dran, die Sporthalle als Notunterkunft herzurichten, als vom Busunternehmen Krüger zwei Busse engagiert wurden. Die brachten die Fahrgäste nach mehrstündigem Stopp über die inzwischen freigeräumte B 96 gegen 22.30 Uhr nach Oranienburg. Auch in Löwenberg blieb ein Zug stehen.

Am Montagmorgen werden die Geschehnisse um den Sturm Xavier im Amtsgebiet ausgewertet.

Von Stefan Blumberg

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