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Oberhavel Sturmschäden zu 90 Prozent beseitigt
Lokales Oberhavel Sturmschäden zu 90 Prozent beseitigt
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00:35 24.03.2018
Sowohl in der Stadt Gransee als auch in den Gemeinden des Amtes – wie in Neuglobsow – sind Sturmschäden zu beseitigen. Quelle: Uwe Halling
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Gransee

Restlos beseitigt sind die Schäden, die 2017 durch die Herbststürme Xavier und Herwart 2017 angerichtet worden sind, noch nicht. Dazu gibt Nico Zehmke, Leiter des Fachbereichs Finanzen, Bauen, Liegenschaften, Auskunft.

Wie schätzen Sie die Schäden ein? Gibt es Zahlen dazu?

Durch die beiden Stürme sind im Amtsbereich circa 350 Bäume umgestürzt und bereits gefällt. Für das Amt Gransee mit allen Gemeinden wird ein Baumkataster geführt. Darin sind alle Bäume an Straßen, auf Kita-Gelände oder anderen innerörtlichen Flächen erfasst. Nicht enthalten sind Bäume im Wald oder auf nicht kartierten Grünflächen. Dann wäre die Zahl größer. Beispielsweise sind allein im Stadtwald mehr als 90 Bäume umgeknickt.

Wie viel davon ist schon erledigt? Welche Probleme gibt es?

Etwa 90 Prozent der geschädigte Bäume, die die Verkehrssicherheit gefährden, sind von den Mitarbeitern des Amtswirtschaftshofes und weiteren Unternehmen, die dort unterstützt haben, beseitigt. Dazu kommen nun aber die zahlreichen Schäden an Straßen und Wegen. Zum Teil wurde nur notdürftig repariert oder abgesperrt, das wird nach und nach abgearbeitet.

Wo zum Beispiel?

An der Nordpromenade in Gransee haben die angehobenen Wurzeln von vier Linden unter anderem den Gehweg beschädigt. Das ist zwar nicht schön, aber keine große Gefährdung. Das soll noch in diesem Kalenderjahr in Ordnung gebracht werden.

Falls jemandem angeknackste Bäume auffallen, wo kann das gemeldet werden?

Ansprechpartner dafür ist unser zertifizierter Baumkontrolleur Sebastian Honl. Er ist im Amt unter der Telefonnummer 03306 751656 erreichbar.

Mit welchen Kosten für die Beseitigung der Sturmschäden rechnet man im Amt Gransee? Ist Geld dafür eingeplant?

Wir rechnen mit Kosten in Höhe von 90 000 bis 100 000 Euro. In den Haushaltsplänen der Stadt und der Gemeinden sind die entsprechenden Mittel für Baumpflegearbeiten eingestellt.

Von Martina Burghardt

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