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Sturmtief „Eckhart“ pustet Bäume um

Oberhavel Sturmtief „Eckhart“ pustet Bäume um

Am Sonnabend fegte das Sturmtief „Eckhart“ auch durch Oberhavel, 57-Mal mussten die Wehren im Kreis deshalb ausrücken. Bäume wurden entwurzelt, Äste fielen auf die Straße. Bis auf eine Frau, die leicht am Kopf verletzt wurde, kam aber bei dem Sturm niemand zu Schaden.

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Ein Campingwagen in Oranienburg wurde völlig zerstört, weil zwei Bäume entwurzelt und umgeworfen wurden.

Quelle: Foto: Julian Stähle

Oberhavel. Sturmtief „Eckhart“ wütete am Sonnabend in Brandenburg. Ein Autofahrer starb in Zäckericker Loose (Märkisch-Oderland), weil ein Baum auf sein Auto fiel. 57 sturmbedingte Einsätze zählte die Feuerwehr auch in Oberhavel, so Jens Stabenow, Lagedienstführer bei der Feuerwehr-Einsatzleitstelle Eberswalde. Es ging aber glimpflich aus, lediglich eine Frau wurde leicht am Kopf verletzt, wollte aber nicht ins Krankenhaus.„Wir hatten umstürzte Bäume, heruntergefallene Äste oder Dachteile auf den Straßen“, so Stabenow.

Es passierte eine Menge: In Borgsdorf im Bereich der Havelhausener Brücke wurden gleich zwei etwa 30 Meter hohe Bäume auf einem Campingplatz entwurzelt. Die Stämme landeten direkt auf einem Wohnmobil, das dabei völlig zerstört wurde. Zwei weitere Bäume mussten die Feuerwehrleute vorsorglich entfernen, weil auch sie drohten, umzukippen. In der Bernauer Straße mussten Feuerwehrleute ein Blechdach beseitigen, das der Sturm auf die Straße geweht hatte. Auch in der Berliner Straße mussten die Einsatzkräfte Dachteile von der Straße räumen. Im Meisenweg in Schmachtenhagen fiel dagegen ein Baum auf ein Auto.

Sturmtief Eckhart fegte genauso unbarmherzig durch Hennigsdorf: Auf dem Parkplatz der Oberhavel-Kliniken wurde ein Baum von den Böen entwurzelt und stürzte auf gleich drei geparkte Autos, die zum Teil schwer beschädigt wurden. Auch im Hertefelder Weg in Neuholland fiel ein Baum auf die Straße. Zwei Autos konnten nicht weiterfahren, die Straße war blockiert. Die Freiwillige Feuerwehr Neuholland beseitigte die Baumsperre mit Kettensägen. Auch in der Hohen Neuendorfer Elfriedestraße versperrte ein Baum die Straße, auch hier half die Kettensäge.

Von Marco Paetzel

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