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Oberhavel Suche nach einem Zwischenquartier
Lokales Oberhavel Suche nach einem Zwischenquartier
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13:40 25.08.2017
SOG-Geschäftsführer Kay Duberow. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

Das Ergebnis ist eindeutig: In vier Räumen der Kita „Falkennest“ der Turm-Erlebniscity an der Heidelberger Straße gibt es in Folge des Starkregens Ende Juni Schimmelbefall. Die Kita ist deshalb seit Donnerstag schon zu. Viele der insgesamt 150 Kinder seien am Freitag von Eltern und Großeltern betreut worden, alle anderen in der Sporthalle, im Sportbad oder auf der Bowlingbahn, aber auch auf dem Spielplatz der Kita, der weiter geöffnet bleibt. Auch die Verpflegung der Mädchen und Jungen sei unproblematisch, so SOG-Geschäftsführer Kay Duberow am Freitag. „Hier zahlt sich aus, dass wir zwar mit Bad und Kita zwei sehr unterschiedliche Geschäftsfelder haben, beide profitieren nun aber voneinander.“

Die Kitakinder werden auch in der kommenden Woche im Turm betreut. Am Freitagmorgen ist der ehemalige Getränkemarkt an der Picanstraße, der ursprünglich für Flüchtlinge ausgebaut worden war und sich in Trägerschaft des Kreises befindet, als Ausweichquartier besichtigt worden: „Aus unserer Sicht ist er geeignet.“ In der kommenden Woche werden nun die Prüfunterlagen zusammengetragen, damit das Ministerium für Jugend, Bildung und Soziales entscheiden kann: Stimmt die oberste Schulbehörde der Interimslösung zu oder nicht. „Wir haben aber auch noch mit einem städtischen Gebäude einen Plan B“, so Duberow. Mit einer Entscheidung rechnet er kommende Woche. Liege die Betriebserlaubnis fürs Übergangsquartier vor, könne ein Umzug mit einigen Dingen wie Liegen beginnen. Die Zwischenlösung, so denke er, werde zwei bis drei Monate gebraucht. Denn nun würden zunächst einmal alle Räume auf Schimmel untersucht. Eine Baubiologin begleitet die Arbeiten. Erst dann folge ein Sanierungskonzept und die Beauftragung von Firmen. Die Kosten seien ein Fall für die Versicherung – „wir sind gut versichert“, so Duberow.

Die Eltern waren über die Schließung der Kita am Donnerstag, zwei Stunden nach der Entscheidung am Mittag, über die Schließung informiert worden.

Von Heike Bergt

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