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Supertalente drehen Salto in Hennigsdorf

Circus Busch Supertalente drehen Salto in Hennigsdorf

Die Cousins Alfred (16), Thomas (20), Mike (25) und René Scholl (28) sorgten als Gebrüder Scholl mit ihrer Trampolinshow in der RTL-Sendung „Das Supertalent“ für Furore. Salti, Flic-Flacs und humorvolle Showeinlagen in sechs Metern Höhe. In Hennigsdorf (Oberhavel) sind sie bis 3. Oktober täglich mit ihrer Show live in der Manege des Circus Busch zu erleben.

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Die Gebrüder Scholl René, Mike, Thomas und Alfred (v.l.) zeigen täglich ihre Akrobatikkunst im Zirkus.

Quelle: Julian Stähle

Hennigsdorf. Ein großes Zirkuszelt steht in Hennigsdorf. Circus Busch ist vor Ort. Betrieben von den Brüdern Hardy, Alexander und Martin Scholl, mit ihren Familien. Artisten in siebter Generation. Seit Sonnabend ist die achte Generation Akrobaten nicht nur Zirkusfans, sondern Millionen Fernsehzuschauern deutschlandweit bekannt.

Denn die Cousins Alfred (16), Thomas (20), Mike (25) und René Scholl (28) sorgten als Gebrüder Scholl mit ihrer Trampolinshow in der RTL-Sendung „Das Supertalent“ für Furore. Salti, Flic-Flacs und humorvolle Showeinlagen in sechs Metern Höhe. Belohnt mit stehenden Ovationen und dem sogenannten goldenen Buzzer, gedrückt von Jurorin Victoria Swarovski. So stehen die Jungs nun direkt im Showfinale, das am 17.Dezember ausgestrahlt wird. Der Jubel der Jungs nahm kein Ende. „Wir haben es bis jetzt noch nicht realisiert“, sind sich die Vier einig. Das Telefon stand nicht still, Glückwünsche kamen aus ganz Europa. „Das Erreichte ist genauso gut, wie am Zirkusfestival in Monte Carlo teilzunehmen“, freut sich Thomas Scholl. Hunderte Textnachrichten und Freundschaftsanfragen bei Facebook trudelten bei dem Quartett ein. Sie sind nun TV-Stars und stehen doch zurzeit jeden Abend in Hennigsdorf in der Manege, wo man sie bis zum 3. Oktober hautnah und live erleben kann. An Wochenende zeigen sie sogar zweimal täglich ihr Können auf dem Trampolin.

Akrobatik in höchster Qualität

Akrobatik in höchster Qualität.

Quelle: Stähle

„Hier ist die Nummer doppelt so lang wie im Fernsehen“, verrät René Scholl. Aber auch an den Ringen und beim Jonglieren sind sie zu erleben. Denn die Jungs wuchsen in der Manege auf. Sprechen zahlreiche Sprachen. Packen überall mit an. „Artist zu sein hat man in den Genen. Talent allein reicht nicht. Das gewisse Etwas lernt man nicht in der Artistenschule“, ist sich Yvette Scholl, Mutter von Mike und Thomas sicher. Alles was die vier Nachwuchsartisten können, und das ist viel – bis hin zum vierfachen Salto, den Alfred beherrscht –, haben sie sich selbst beigebracht. „Draußen auf der Wiese oder in der Manage.“ Eine Artistenschule haben die vier Goldjungs noch nie von innen gesehen.

Die Jungs des Goldquartetts mit ihren Familien

Die Jungs des Goldquartetts mit ihren Familien.

Quelle: Julian Stähle

Die gebürtige Schwedin und Tänzerin Ivette Scholl meldete die Cousins, die wie Brüder aufwuchsen, beim Supertalent an. „Sie sollten eine Chance bekommen.“ Mit drei Jahren standen die Vier das erste Mal in der Manege des großen Zirkuszelts, das ihr Leben ist. Mit dem sie durch ganz Europa reisten. „Es ist ein aufregendes, freies Leben, aber im Fernsehen aufzutreten ist etwas ganz Besonderes“, begeistert sich der Zweitjüngste Thomas. Den größten Respekt hätten sie vor dem Urteil von Poptitan Dieter Bohlen gehabt, erzählen sie. „Ich habe zwei Nächte vor der Show nicht geschlafen.“ Er habe Lampenfieber gehabt, das er sonst nicht kenne, so Thomas Scholl.

Alfred ist stolz auf das Erreichte

Alfred ist stolz auf das Erreichte

Quelle: Julian Stähle

„Ich wollte immer schon mal zum Supertalent“, sagt Alfred, der Bohlen mit seinem Dreifachsalto beeindruckte. „Das Schwierigste beim Salto ist die Landung.“ Die Salti beherrschen eigentlich alle. Mike Scholl: „Aber wir lassen Alfred den Ruhm.“ Der verspüre noch weniger die Angst zu scheitern. „Wenn man fällt, muss man aufstehen und weitermachen“, erklärt René, der älteste des Quartetts. Gemeinsam wird gerade an der Darbietung fürs Finale gefeilt. Schließlich wollen sie gewinnen und „Supertalent 2016“ werden.

Von Ulrike Gawande

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