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Swing, Sinfonisches und ein Dylan-Song

Oranienburg Swing, Sinfonisches und ein Dylan-Song

Lampenfieber in Oranienburg: Das Blasorchester der Stadt steht vor seinen beiden großen Heimspielen. Am Sonntag beginnen die Konzerte im Takeda-Saal um 11 und um 16 Uhr. Chefdirigent Rolf-Peter Büttner hat im Programm zwei klare Favoriten.

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Das Fagott darf bei den Auftritten des Blasorchesters Oranienburg nicht fehlen.

Quelle: Enrico Kugler

Oranienburg. Beschwingt wird es bei den beiden Konzerten des Blasorchesters Oranienburg am kommenden Sonntag im Takeda-Saal zugehen. „Wir denken nicht in alten Blasmusik-Kategorien“, sagt Christine Narewski, seit 2014 Vorsitzende des Orchestervereins und Flötistin. So stehen dieses Mal das folkloristische Celtic Flutes, Big-Band-Sounds von James Last und Auszüge aus dem Musical „Elizabeth“ und auch ein Song von Bob Dylan auf dem Programm. Bei den Märschen wurde der schwungvolle amerikanische „Liberty Bell“ ausgewählt, nicht die schweren deutschen Varianten.

Dirigent Rolf-Peter Büttner freut sich, dass die musikalische Qualität des Orchesters in den vergangenen Jahren stetig gewachsen ist. „Das ist auch ein Reifeprozess“, so Büttner. Die intensive Probenarbeit macht sich bezahlt und talentierte Nachwuchsmusiker sind hinzugekommen. Büttner freut sich vor den Konzerten besonders auf die Aufführung des 2. Satzes der 9. Sinfonie von Antonin Dvorak. Das sei ein anspruchsvolles sinfonisches Werk, das dem Ensemble alles abverlange. Weiterer Favorit des Dirigenten, der sich am Sonntag seine Aufgabe mit Hagen Kubasch teilt, ist das „tolle Arrangement“ der irischen Celtic Flutes. Froh ist Rolf-Peter Büttner, dass auch die Vokalsolistin Maxi Ullrich wieder mit von der Partie ist, mit der das Orchester besonders gut harmoniert.

Nicht fehlen darf ein Stück des Borgsdorfer Komponisten Klaus-Peter Bruchmann. „Es ist wichtig, dass er in seiner Heimatregion auch gespielt wird“, so der Dirigent.

„Bei Auftritten wollen manche Besucher, mit denen wir hinterher ins Gespräch kommen, gar nicht glauben, dass wir ein Amateurorchester sind“, sagt die Vorsitzende des Blasmusikvereins Oranienburg. Die Hohen Neuendorferin spielt seit 2006 im Orchester. „Ich hatte mich als ich aus Berlin nach Oberhavel gezogen bin nach einem Ensemble umgesehen und das Blasorchester Oranienburg war meine erste Wahl“, erzählt Christine Narewski.

Nach den beiden Konzerten am Sonntag wartet bereits die nächste Herausforderung auf das Ensemble mit seinen 40 Mitgliedern. Nach einem Probewochenende wird im März in einem Berliner Tonstudio eine CD eingespielt. Vor elf Jahren hatte es bereits einmal einen Live-Mitschnitt gegeben. „Die Möglichkeiten und die Bedingungen im Tonstudio sind aber schon anders“, sagt Dirigent Büttner.

Das Terminpaket für dieses Jahr ist bereits geschnürt. So findet am 8. April der „Tag der offenen Tür“ des Ensembles statt. Auftritte für die Bürgerstiftung und beim Stadtfest stehen an. Eine Orchesterfahrt in die westfälische Partnerstadt Hamm und das Festkonzert zum 85. Geburtstag von Klaus-Peter Bruchmann im Oktober sind vorbereitet.

Die Konzerte im Takeda-Saal am Sonntag beginnen um 11 und um 16 Uhr. Karten gibt es heute noch bei der MAZ in der Mittelstraße 15 sowie am Sonntag an der Tageskasse.

Von Heiko Hohenhaus

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