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Oberhavel Tafeln im Orangesaal
Lokales Oberhavel Tafeln im Orangesaal
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16:35 11.03.2018
Kastellanin Berit Gloede in der Silberkammer im Keller des Schlosses. Quelle: Enrico Kugler
Oranienburg

„Zu Tisch!“ – unter diesem Motto stehen 2018 die Esskultur und die kulinarischen Traditionen an europäischen Höfen im Mittelpunkt der Veranstaltungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg. Und damit auch in Oranienburg.

Hier bewahrte der erste preußische König Friedrich I. mehr als 500 Objekte aus Silber, aber auch kostbare Gläser in der Silberkammer auf. Die war 2006 wiedereröffnet worden und ist die einzige an historischer Stelle erhaltene Silberkammer in den preußischen Residenzen. Die Silberkammer war ein reiner Tresorraum: Nur, wenn der König in vor Ort war, verteilte man die Schätze in den Gemächern in der oberen Etage.

Die kostbaren Stücke dienten als silberne Tafelgeräte, für Repräsentationsstücke oder schlichtweg als Wertanlage. Heute erzählen Münzhumpen, Kettenflaschen, Prunkterrine und andere Objekte viel über die frühere Tischkultur oder auch das Ritual, kostbare Dinge zu verschenken. Und der „Bombenträger“ diente als Konfektdose.

„Alles was glänzt“ ist das Motto im Oranienburger Schloss am kommenden Sonntag, 11 März. Im Orangesaal, dem einstigen Speisesaal, ist eingedeckt und man kann Platznehmen und barocker Esskultur entdecken. Auch damals waren exotische Gewürze, Schokolade oder Zitrusfrüchte äußerst begehrt. Aber wie duften die alten Gewürze? Woher kommt die Bezeichnung „Besteck“? Wo liegen die Gewürzinseln und in welche Reihenfolge wurden Speisen aufgetragen?

Führungen in der Silberkammer finden um 11, 13 und 15 Uhr statt. Das Schlossmuseum ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet und kann auch ohne Führung besichtigt werden.

Von Heike Bergt

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