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Oberhavel Tango zum Schnuppern in Oranienburg
Lokales Oberhavel Tango zum Schnuppern in Oranienburg
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00:36 26.03.2018
Seyin Arpetin will in Oranienburg eine Tangoschule eröffnen. Quelle: privat
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Oranienburg

„Tango, das sind 1000 kleine Bausteine an Schrittfolgen, die man erlernt hat und auf dem Parkett meisterlich und intuitiv zusammenfügt. Der Tanz entsteht bei der Musik“, beschreibt es Seyin Arpetin. Wie der „Tango Argentino“ funktioniert, das möchte Seyin Arpetin gern vermitteln. Er gibt Kurse in Schwante, Hennigsdorf und Falkensee, nun möchte er in Oranienburg eine Tanzschule aufbauen.

Tanzleidenschaft mit Kellnerjobs finanziert

Arpetin ist Kurde. Seine Mutter habe spanische Wurzeln, berichtet er und, dass er schon mit vier oder fünf Jahren leidenschaftlich gern auf Hochzeiten bei den Tanzketten der Menschen seiner Heimat dabei war. „Dieser Junge will tanzen“, habe seine Mutter erkannt. Seit 28 Jahren lebt Seyin Arpetin inzwischen in Hennigsdorf, hat sich seine Tanzleidenschaft mit Kellnerjobs finanziert, ist seit 2007 aktiver Tänzer und hat Gruppen kurdische Folklore vermittelt. Dann lernte er in Berlin den Tänzer Pablo Fidanza und Julia Marini kennen, die ihm großes Potenzial fürs Tangotanzen bescheinigten.

Seit 2016 ausgebildeter Tanzlehrer

„Musik und Tanz, alles war für mich neu. Und es war mir anfangs zu eng, zu intim. Man muss bei diesem Tanz seelisch auf Distanz bleiben, aber dieser Tanz ist unvergleichlich und wunderschön.“ Ab 2013 hat der Hennigsdorfer eine dreijährige Ausbildung absolviert und hat sich auf „Tango Basics“ spezialisiert. Das sind für ihn „Qualität in der Bewegung, Erdung, Aufrichtigkeit, Haltung, Augenausrichtung, Führung, Körperbewegung. „Wer all das lernen will, ist bei mir richtig.“ Seit 2016 ist Arpetin Tanzlehrer.

Workshop in Oranienburg

Mit einem Workshop startet er die Eroberung von Oranienburg: Am Freitag, 6. April, von 18 bis 20 Uhr im Oranienwerk. Kostenpunkt: 20 Euro. Ab 20 Uhr gibt es für eine Stunde ein „Praktikum“ für jedermann, das ist kostenfrei. Ab 21 Uhr schließt sich eine „Milonga“, eine Tango-Nacht, bis 1 Uhr an. Maximal 20 Paare können mitmachen. Pro Person kostet es sechs Euro, um dabei zu sein. Wichtig seien leichte Bekleidung und Schuhe ohne Plastiksohle, damit man übers Parkett gleiten kann.

„Ein einmaliger Tanz“

Worin liegt für ihn die Faszination des Tango Argentino? „Es ist fast eine Sucht geworden. Es ist die Musik, die Atmosphäre, die Schönheit der Bewegungen. Jedes Körperteil bewegt sich anders. Es fühlt sich relaxed an, es ist ein einmaliger Tanz.“ Seyin Arpetin hat inzwischen mehr als 100 Menschen den Tango beigebracht. In Argentinien sei es der Tanz der kleinen Leute vom Land. Sie seien natürlicher, unverstellter, beweglicher.

Kontakt zu Seyin Arpetin ist möglich unter info@tango-oceano.de oder 0174/4 09 42 28.

Von Heike Bergt

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