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Oberhavel Taschendiebe haben immer Konjunktur
Lokales Oberhavel Taschendiebe haben immer Konjunktur
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00:17 08.02.2016
Außentaschen machen es Dieben leicht. Quelle: dpa-Zentralbild
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Oberhavel

Als sie am Mittwoch im Mühlenbecker Aldi-Markt von zwei ausländisch aussehenden Frauen angesprochen wurde, half Lydia Zudnick aus Schildow gern, die Konfektionsgröße zu erklären. An der Kasse bemerkte sie später den Verlust ihrer Geldbörse. Die zweite Frau musste in einem unaufmerksamen Moment den Reißverschluss ihrer Handtasche geöffnet haben. „Ich möchte die Leute warnen, nicht so leichtsinnig mit ihren Taschen umzugehen“, sagt sie am MAZ-Telefon.

Derartige Taschendiebstähle seien übers ganze Jahr hinweg immer wieder festzustellen, sagt Polizeisprecherin Dörte Röhrs auf Nachfrage. Ob in Geschäften oder auf der Straße – häufig würden dabei Leute angesprochen, um sie abzulenken und ihnen dabei Geld oder das Portmonee aus der Tasche zu ziehen. Die Polizei rät deshalb dazu, Geldbörsen möglichst dicht am Körper zu tragen, Geld nicht öffentlich zu zeigen und unauffällig zu verstauen. Ratsam sei es, bargeldlos zu bezahlen und die Nutzerdaten für die Karte gut zu schützen. Ist das nicht möglich, sollte nur so viel Geld wie erforderlich mitgenommen werden.

Nicht zu empfehlen sei es, Smartphones oder Portmonees in gut zugänglichen Außentaschen aufzubewahren. Selbst wenn es mehr Kramerei bedeutet, sollten Innentaschen genutzt werden, „am besten mit extra Reißverschluss“, sagt Dörte Röhrs. Und die Handtasche selbst sollte nicht nur lose über die Schulter gehängt werden. Wird man angesprochen, müsse ein Teil der Aufmerksamkeit weiter auf die Wertsachen gerichtet bleiben, rät die Polizeisprecherin. „Man kann mit seinem Verhalten viel dazu beitragen, um sich selbst zu schützen. Ich habe immer eine Hand auf meiner Tasche.“ Ein weiterer Tipp: Geld und Papiere nicht gemeinsam aufbewahren. So ließen sich die ärgerlichen Rennereien nach einem Verlust vermeiden.

Von Helge Treichel

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