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Tauziehen um neue Oberschule

Oberkrämer Tauziehen um neue Oberschule

Das Bemühen um die Eröffnung einer weiterführenden Schule in Oberkrämer geht weiter. Am 9. Oktober gibt es ein Treffen im Oranienburger Landratsamt, bei dem das Thema erörtert wird. Ein breites Bündnis aus Eltern und Gemeindevertretern spricht sich für eine neue Schule aus.

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Die Bötzower Grundschule – nach der 6. Klasse müssen die Kinder auf weiterführende Schulen.

Quelle: Robert Tiesler

Oberkrämer. Das Bemühen um die Eröffnung einer weiterführenden Schule in Oberkrämer geht weiter. Am kommenden Montag, 9. Oktober, gibt es ein Treffen im Oranienburger Landratsamt, bei dem das Thema erörtert wird. Mit dabei sein wird unter anderem Oberkrämers Bürgermeister Peter Leys (BfO) und Mandy Krenz, eine der Initiatorinnen der Aktion und Mitglied der Schulkonferenz an der Grundschule in Bötzow.

Eltern in der Gemeinde Oberkrämer befürchten, dass künftig die Plätze an Oberschulen in der Region immer knapper werden. Auch deshalb, weil immer mehr neue Wohngebiete entstehen. Im Ortsteil Marwitz wird momentan kräftig in der Marwitzer Heide gebaut, mehr als 150 neue Häuser werden – wie schon berichtet – dort in den nächsten Monaten entstehen. Auch in Bötzow sind, wie berichtet, neue Wohngebiete in Planung. Die Zahl der Kinder wächst in Oberkrämer rasant – und auch schon viel mehr als im jüngsten Kitabedarfsplan errechnet.

Schon mehrfach ist es vorgekommen, dass die Plätze an den Wunsch-Oberschulen in Hennigsdorf oder Velten nicht mehr verfügbar waren und neue Siebtklässler stattdessen nach Kremmen oder gar nach Mühlenbeck oder Löwenberg an die dortigen Oberschulen fahren sollten. Die Eltern wollen das nicht hinnehmen und beklagen in solchen Fällen zu lange Fahrtwege für ihre Kinder.

Wie berichtet, unterstützt die SPD-Fraktion in Oberkrämer den Wunsch nach einer weiterführenden Schule im Ort. Ebenso die Fraktion Grüne/FWO, der Gemeindevertreter Wolfgang Geppert aus Bötzow hatte bereits Ende August seine Unterstützung signalisiert. Wie Bürgermeister Leys in der Gemeindevertretersitzung sagte, gibt es auch Rückhalt von den Bürgern für Oberkrämer (BfO). Dirk Jöhling ergänzte am Mittwoch: „Wir als Gemeinde sind zuständig für die Grundschulen, Kitas und Horte. Wir investieren da gerade sehr viel Geld.“ Die Versorgung der Kinder nach der 6. Klasse müsse ebenfalls gesichert sein, darauf müsse beim Landkreis hingewiesen werden, so Jöhling weiter.

Der Bürgermeister fragte in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertreter, ob denn Konsens in der Frage bestehe, ob man beim Landkreis Druck machen solle – da gab es keine gegenteiligen Meldungen der Abgeordneten.

Mandy Krenz kündigte am Mittwoch zudem an, dass man den Schulentwicklungsplan, auf den die Kreisverwaltung in diesem Fall pocht, widerlegen könne. Laut dieses Plans gibt es derzeit keinen erhöhten Bedarf, der einen Schulneubau in Oberkrämer rechtfertige, hatte Kreis-Pressesprecher Ronny Wappler Ende August gesagt. Ebenfalls am Montag tagt auch die Bötzower Schulkonferenz dazu.

Von Robert Tiesler

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