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Tempo 30 kommt

Klein-Ziethener Ortsbeirat Tempo 30 kommt

Der Ortsbeirat von Klein-Ziethen hat einer Tempo-30-Zone auf der Ortsdurchfahrt zugestimmt. In der Sitzung am Mittwochabend ging es aber auch die Gemeindepolitik in Oberkrämer. Gemeindevertreter Carsten Schneider stellte sich als SPD-Kandidat für die Bürgermeisterwahl am 8. November vor.

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Klein Ziethen bekommt ein Tempolimit.

Quelle: Ruch

Klein-Ziethen. Die Ortsbeiratssitzung am Mittwochabend im Gemeindezentrum von Klein-Ziethen wurde eine ausgedehnte Bürgerfragestunde. Ortsbeirat Frank Christoph brachte zwei Gäste mit: Lothar Hemme, den neu gewählten Vorsitzenden des SPD-Ortsverbandes Oberkrämer-Schwante und Carsten Schneider, den er als Kandidat dieser Partei für die Bürgermeisterwahlen am 8. November vorstellte. „Die SPD wolle keine „Löwenberger Verhältnisse“, also nur einen einzigen Kandidaten“, erklärte Carsten Schneider seine Kandidatur. Zwar sei er kein Verwaltungsmann, vielmehr habe er sein Berufsleben als Arzt begonnen. Inzwischen aber habe er viel Erfahrung gesammelt als Personalchef und Geschäftsführer größerer Unternehmen. Seit 2002 engagiere er sich in der Kommunalpolitik und ist jetzt in der 2. Legislaturperiode Gemeinderat in Oberkrämer. Kita, Schule, Feuerwehr, die Infrastruktur, Mietraumverbesserungen und den Nahverkehr, vor allem den Radwegebau, sprach er als Themen an. Anwesend in der Einwohnerfragestunde war auch Marc Kiele von der Bürgerinitiative Klein-Ziethen, die bei der Gemeindeverwaltung eine „Tempo-30-Zone“ für Klein Ziethen beantragt hatte. Aufmerksam schloss er sich der Diskussion um die Themen des Bürgermeisterkandidaten an. Er sprach gezielt das Thema Bürgerhaushalt an, der jüngst im Oberkrämer Parlament diskutiert wurde, und den Carsten Schneider, wie er betonte, nur bedingt für erstrebenswert hält. Kiele unterstützt die Idee, die den Ortsteilen eine vertretbare Summe zur direkten Investition nach eigenem Ermessen in die Hand gäbe. Seit Jahren bemühe sich die Bürgerinitiative um Strauchpflanzungen entlang der Kirschbaumallee zum Schutz gegen Schneeverwehungen im Winter, aber die vergleichsweise geringe Forderung würde als zu kostspielig abgelehnt, während in anderen Ortsteilen Investitionen in Millionenhöhe getätigt würden. Die Tagesordnungspunkte der Sitzungsvorlage wurden in die lebhafte Diskussion eingeschlossen. Punkt 5 betraf die gegenwärtigen Planungen des Landkreises, den öffentlichen Nahverkehr einzuschränken. Da dürfe nichts geändert werden, warnte Ortsvorsteher Peter Gerlach, „…, sonst sind wir völlig von der Welt abgeschnitten“. Der Empfehlung der Gemeindeverwaltung, Hundekotbehälter in Oberkrämer aufzustellen, (Punkt 6) schloss sich der Ortsbeirat an. Bei Punkt 7, „Tempo 30 für die Ortsdurchfahrt Kirschallee – Kremmener Weg“ zeigte sich Karl-Heinz Döpke überrascht. „Das war doch schon unsere Idee vor 4 oder 5 Jahren“. Jetzt hat die Gemeinde dem erneuten Antrag der Bürgerinitiative stattgegeben.

Von Helga Müller-Schwartz

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