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Terrorstorch Ronny ist wieder da!

Verletzt in Glambeck Terrorstorch Ronny ist wieder da!

Storch Ronny, der im vergangenen Jahr in Glambeck mit seinem spitzen Schnabel auf Autodächer und Fensterscheiben eingehackt hatte, ist zurück. Und das Langbein ist auch schon wieder auf einem Autodach gesichtet worden. Allerdings ist Ronny gehandicapt: Er hat sich beim Kampf mit einem Nebenbuhler am Fuß verletzt und steht deshalb meistens nur auf einem Bein.

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Ronny im Garten der Familie Peltzer-Blase in Glambeck.

Quelle: Peltzer-Blase

Glambeck. Glambecks bekanntester Untermieter ist zurück! Wie ein Blitz aus heiterem Himmel hat Ronny dieser Tage in dem 130-Seelen-Örtchen im Löwenberger Land zur Landung angesetzt. Einwohner wollen den Storch kurz vor Ostern zum ersten Mal gesichtet haben. Seither ist das Langbein das bestimmende Thema im Ort, denn die Erinnerungen an seinen Aufenthalt im vergangenen Jahr sind noch nicht verblasst. Dafür hat Ronny mit seinem aufmüpfigen Verhalten gesorgt.

Ronny hackte mit seinem langen spitzen Schnabel immer wieder auf Autos ein

Ronny hackte mit seinem langen spitzen Schnabel immer wieder auf Autos ein.

Quelle: Julian Stähle

Von früh bis spät hielt er seinerzeit nach Autodächern und Fensterscheiben Ausschau und hackte mit seinem langen spitzen Schnabel darauf ein. Das hat ihm solche Bezeichnungen wie Terror-, Problemstorch oder auch Bösewicht eingebracht. Nicht wenige Glambecker atmeten auf, als Ronny im Frühherbst den Abflug machte.

Was führt Ronny dieses Jahr im Schilde

Was führt Ronny dieses Jahr im Schilde?

Quelle: Peltzer-Blase

Ronny - ein Rumtreiber, der gern an die Scheibe klopft

Da Ronny als Rumtreiber gilt – beringt wurde er auf Hiddensee und hielt sich danach unter anderem in Wall (Ostprignitz-Ruppin), in Grebs (Ludwigslust) sowie in Glambecks Nachbarort Grieben auf, hatten einige Leute die Hoffnung, der Storch würde sich dieses Jahr eine neue Bleibe suchen. Weit gefehlt. Zwar hat noch niemand den Ring an Ronnys Bein entziffern können, weil der Storch diesen schlichtweg vollgeschi ... hat, doch Hildegard Peltzer-Blase und ihr Mann Horst aus Glambeck sind sich sicher: Es ist Ronny! „Heute vor einer Woche hat er bei uns plötzlich an die Scheibe geklopft“, erzählte Horst Blase am Donnerstag. Gerade so, wie er es im Vorjahr so häufig getan habe.

Der verrückte Storch Ronny klopft auch in diesem Jahr wieder an der Tür

Der verrückte Storch Ronny klopft auch in diesem Jahr wieder an der Tür.

Quelle: Ralf Seidel

Außerdem stolziere er auf denselben Wegen durch ihren Garten und um die dortige Grillhütte herum, ergänzt Hildegard Peltzer-Blase. Die Ortsvorsteherin und ihr Mann freuen sich über den „Sommergast“. „Ich finde das gigantisch“, sagt Horst Blase. Wer könne beim Sitzen in der Veranda schon auf einen Storch blicken, der an die Scheibe klopft oder durch den Garten stolziert. Und die kleinen Kratzer im Fensterglas? „Na und? Die sieht doch kaum jemand“, winkt Horst Blase ab.

Terrorstorch bei Kampf um seine Unterkunft verletzt

Etwas ist allerdings anders als im Vorjahr. Ronny steht oft nur auf einem Bein und hinkt. Eine Verletzung, die er sich bei dem Gefecht mit einem Nebenbuhler zugezogen hat. Als es sich Ronny nämlich in seiner vorjährigen Unterkunft gemütlich machen wollte, war das Nest auf dem Dach der altehrwürdigen Dorfkirche bereits besetzt. Das folgende Duell konnte Ronny zwar für sich entscheiden, allerdings nur auf Kosten eines angeschlagenen Beines. Ob ihn das in diesem Jahr daran hindern wird, erneut auf Autodächer zu fliegen und diese mit seinem Schnabel zu malträtieren, darf bezweifelt werden. Im Dorf wird erzählt, dass er seine Visitenkarte bereits wieder auf einem Fahrzeug in Glambeck hinterlassen hat.

Von Bert Wittke

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