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Tessas Therapie beginnt

Birkenwerder Tessas Therapie beginnt

Knapp vier Wochen ist es her, seit die krebskranke Tessa (22) aus Birkenwerder den erlösenden Anruf aus dem Virchow-Krankenhaus bekam, dass ein Stammzellenspender für sie gefunden ist. Jetzt bereitet sie sich auf die Transplantation vor.

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Tessa Szereiks vor der Regine-Hildebrandt-Gesamtschule in Birkenwerderder. Hinter ihr die lange Schlange von Menschen, die sich typisieren und registrieren ließen, um ihr und anderen Leukämiekranken zu helfen.

Quelle: Robert Roeske

Birkenwerder. „Die Therapie fängt langsam an und es geht mir den Umständen entsprechend gut“, sagt Tessa Szereiks aus Birkenwerder. Die 22-Jährige ist an Leukämie erkrankt. Am 8. Mai kam die freudige Nachricht aus dem Virchow-Krankenhaus in Berlin, dass ein passender Stammzellspender gefunden sei und eine Transplantation möglich ist. Ende Mai begannen die umfangreichen therapeutischen Vorbereitungen dafür.

Im Februar hatten zuvor mehr als 1000 Menschen bei einer Typisierungsaktion mitgemacht, um den genetischen Zwilling für Tessa zu finden und so eine Knochenmarkstransplantation möglich zu machen.

Die Stammzellentransplantation

Wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Transplantation ist die Verfügbarkeit eines kompatiblen Spenders. Hierzu werden bestimmte Gewebemerkmale, die so genannten HLA-Typen, untersucht.

Da die Gewebemerkmale durch ihre Vielfalt millionenfache Kombinationen ermöglichen, wird quasi die Nadel im Heuhaufen gesucht, ein genetischer Zwilling.

In der klinischen Praxis werden heute ausschließlich Blutstammzellen transplantiert.

Die gewonnenen Stammzellen werden dem Patienten intravenös übertragen. Dazu muss jedoch zunächst das eigene, kranke Knochenmark zerstört werden. Dafür werden Bestrahlungen und/oder eine Chemotherapie genutzt.

Diese Phase der Vorbereitung wird als Konditionierung bezeichnet. Je gründlicher dies geschieht, desto schwerer sind die Nebenwirkungen, aber desto geringer ist auch die Gefahr eines Rückfalls.

Von Sebastian Morgner

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