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Oberhavel Tipps gegen Silvester-Stress bei Hunden
Lokales Oberhavel Tipps gegen Silvester-Stress bei Hunden
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15:55 30.12.2017
Halter bieten ihrem Hund an Silvester am besten ein ruhiges Plätzchen an – und lassen das Tier während der Knallerei möglichst nicht alleine. Quelle: dpa
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Regelmäßig steht Tierarzt Dr. Hendrik Sattelmair den MAZ-Lesern mit Tipps und Ratschlägen zur Seite. Auch zum Jahreswechsel – einer besonders für alle Vierbeiner stressbeladenen Zeit – hat er einige Hinweise vor allem für alle Hundebesitzer.

„Der Jahreswechsel mag für uns Menschen zwar eine schöne Zeit sein, aber für viele Hunde ist es ein Alptraum. Sie fürchten die Knallerei, die aus der Sicht der Hunde nicht nur direkt in der Silvesternacht stattfindet, sondern auch schon einige Tage davor und auch noch danach. Es gibt aber einige Maßnahmen, die zur Sicherheit des Hundes berücksichtigt werden sollten und die die Angst und den Stress bei Ihrem Hund lindern.

Tierarzt Dr. Hendrik Sattelmair Quelle: privat

– Lassen Sie Ihren Hund schon die Tage vor Silvester am besten nicht mehr von der Leine und sichern sie ihn besonders gut. Durch einen Knaller, der in der Nähe Ihres Hundes losgeht, kann dieser in Panik geraten.

Powern Sie Ihren Hund am besten vor dem großen Feuerwerk noch einmal richtig aus. Dafür fahren Sie am besten an Ort, an denen nicht mehr oder weniger nicht geknallt wird und lasten Sie Ihren Hund richtig aus, so dass er froh ist, wenn er Zuhause seine Ruhe hat.

– In der Silvesternacht sollte Ihr Hund möglichst kaum nach draußen. Gehen Sie noch vor Einbruch der Dunkelheit mit Ihrem Hund, bevor die große Knallerei losgeht und dann erst wieder, wenn sich alles beruhigt hat. Nehmen Sie Ihren Hund keinesfalls mit zum Feuerwerk auf die Straße.

– Wenn Ihr Hund sich zurückziehen möchte, dann erlauben sie ihm das, auch wenn das eigentlich für ihren Hund ein verbotener Bereich ist. Wenn er Ihre Nähe sucht, dann geben Sie ihm Schutz und Zuwendung. Auch das Streicheln führt zur Beruhigung Ihres Hundes. Strahlen Sie selbst Ruhe und Gelassenheit aus, auch das hilft Ihrem Hund möglichst nichts Außergewöhnliches an der Situation zu finden.

– Lassen Sie Ihren Hund möglichst nicht alleine, wenn das Feuerwerk beginnt.

– Geben Sie Ihrem Hund einen saftigen Kauknochen oder einen Kong, gefüllt mit Leberwurst etc. Das lenkt nicht nur ab, sondern durch das Lecken und Kauen werden Glücks- und Beruhigungshormone freigesetzt.

– Ziehen Sie die Vorhänge zu und schalten Sie den Fernseher oder das Radio ein, um die Geräusche von draußen zu überdecken.

– Für die Hunde, die ängstlich, aber nicht panisch sind, gibt es pflanzliche Mittel, die beruhigend wirken. Aber auch mit Pheromonen, chemischen Botenstoffen, die der chemischen Informationsübermittlung zwischen den Tieren dienen, kann Ihrem Hund geholfen werden. Pheromone gibt es in Form von Halsbändern, sie sind im Zoofachgeschäft erhältlich. Diese helfen allerdings nicht bei panischen Hunden. Lassen Sie sich diesbezüglich von Ihrem Tierarzt beraten.

– Wenn Ihr Hund regelrecht Panik bekommt, ist die Gabe von Medikamenten zu überlegen. Hier sollten Sie sich aber unbedingt von einem Tierarzt beraten lassen und die Gabe nur unter seiner Anleitung durchführen. Denn bei der Medikamentengabe ist zu beachten, dass keine in der Hauptsache motorisch einschränkende Präparate verabreicht werden. Es gibt moderne Präparate, die eine stärkere beruhigendere Wirkung entfalten.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hund einen guten und entspannten Rutsch ins Neue Jahr!“

Von MAZonline

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