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„Tischlerella“ landet auf Platz eins

Oberhavel „Tischlerella“ landet auf Platz eins

Der Regionale Wachstumskern (RWK) Oranienburg-Hennigsdorf-Velten hat einen Video-Wettstreit ausgeschrieben. Drei Schulen erstellten Videos zur beruflichen Perspektive in Oberhavel. Am besten machten das die Torhorst-Schüler aus Oranienburg in ihrem Video „Tischlerella“. Sie gewannen den ersten Platz.

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Glückliche Sieger: Die Torhorst-Schüler Jennifer Schäpe und Josefine Sitte (von links) freuten sich über den ersten Platz. Foto: Marco Winkler

Oberhavel. Tom-Lucas Liebelt ist der kreative Kopf, hatte die Idee und schrieb das Drehbuch. Zusammen mit zehn weiteren Oranienburger Torhorst-Schülern drehte er dann in den Projektwochen das Video „Tischlerella“ – und gewann damit den vom Regionalen Wachstumskern (RWK) Oranienburg-Hennigsdorf-Velten ausgeschriebenen Wettbewerb „Berufsperspektiven in O-H-V“. „Es war eine tolle Erfahrung“, erzählte Tom-Lucas bei der Siegerehrung am Donnerstag in der Hennigsdorfer Albert-Schweitzer-Schule, die – wie die 1. Oberschule Velten – ebenfalls am Wettstreit teilnahm.

Im Internet konnte jeder für seinen Favoriten abstimmen. Die Resonanz war groß: 2800 mal wurden die drei Videos angeguckt, 1140 Stimmen am Ende abgegeben. „Tischlerella“ bekam 605 davon. Der Film ist ein kleines Märchen, gedreht im Schlossflur sowie im Standesamt Oranienburg. Ballszenen wurden mit Playmobil-Figuren nachgestellt.

Andreas Schulz beglückwünschte – wie auch Ines Hübner und Hans-Joachim Laesicke – alle Teilnehmer mit Handschlag, Blumen und Urkunden

Andreas Schulz beglückwünschte – wie auch Ines Hübner und Hans-Joachim Laesicke – alle Teilnehmer mit Handschlag, Blumen und Urkunden.

Quelle: Marco Winkler

Inhalt: Eine Prinzessin, die sich zwischen einem erfolgreichen Tischler und einem New Yorker Koch nicht entscheiden kann. Als sie eine Nacht drüber schläft, geht ihr Bett kaputt – die Entscheidung steht. Doch der Koch geht nicht leer aus. Am Ende des Films steht nicht nur eine neue Liebe, sondern auch ein Geschäftsmodell: „Work Beef“ – die Kombination aus Tischlerei und Burgerladen. „Genau das ist die Botschaft“, so Oranienburgs Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke. „Nicht in die Ferne schweifen, in der Region Ausbildungsplätze suchen, die Potenziale hier ausloten.“

Der RWK wollte mit dem Wettbewerb Schülern die Möglichkeit geben, sich kreativ mit Oberhavel als attraktiven Ausbildungsstandort auseinandern zu setzen. „Wir freuen uns, wenn ihr hier in der Region eine Zukunft findet“, richtete Hennigsdorfs Bürgermeister und RWK-Sprecher Andreas Schulz das Wort an die Schüler: „Seid neugierig.“ Die Region habe eine Menge zu bieten.

Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner

Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner.

Quelle: Marco Winkler

Der Hennigsdorfer Beitrag „Willkommen im Leben“ demonstrierte das. Die Protagonistin war ganz konfus ob der ganzen Möglichkeiten, am Ende half ein Praktikum bei der Entscheidung. Das Video schaffte es auf Platz zwei. Veltens Video „Albtraum Bewerbung“ (mit Happy End) platzierte sich dahinter. „Alle drei Filme sind Gewinner, ich bin stark beeindruckt“, so Veltens Bürgermeisterin Ines Hübner diplomatisch.

Die Schüler, so Alexandra Quiring-Tegender von der Agentur „Digitaler Umbruch“, welche half, die Videos zu realisieren, hätten vier Sachen gelernt beim Dreh: Vertrauen in sich selbst, Mut, aus sich heraus zu kommen, Kreativität und Zusammenarbeit. „Die Teamarbeit war wirklich gut“, so Leonie Schwarzbach von der Hennigsdorfer Schule. Paul Forche aus Velten will die Erfahrung nicht missen: „Man sollte solche Chancen einfach nutzen.“

Von Marco Winkler

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