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Tod nach Sturz aus Fenster

Bergfelde Tod nach Sturz aus Fenster

Nach dem Sturz aus dem Fenster der zweiten Etage einer Seniorenresidenz im Hohen Neuendorfer Stadtteil Bergfelde verstarb in der vergangenen Nacht eine 88-jährige Seniorin auf tragische Weise.

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Aus diesem Haus ist die Frau aus dem Fenster der zweiten Etage gestürzt.

Quelle: Foto: Marion Bergsdorf

Bergfelde. Ein tragischer Unglücksfall ereignete sich in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch in der seniorengerechten Wohnanlage „Hofjagdrevier“ an der Hohen Neuendorfer Straße 48 in Bergfelde. Mehrere Einwohner meldeten in der Nacht gegen 23.50 Uhr eine im Hinterhof des Gebäudes liegende, wimmernde Person, teilt die Polizei mit.

Rettungsdienst und Polizei fanden bei ihrem Eintreffen vor Ort eine 88-jährige Frau vor, die offensichtlich aus einem Fenster der zweiten Etage gefallen war. Die sofort eingeleitete Reanimierung der Bewohnerin blieb leider erfolglos, die Frau erlag wenig später ihren schweren Verletzungen noch vor Ort. Wie die Polizei weiter mitteilt, war die Frau an Demenz erkrankt.

Wie die Untersuchungen der Polizei vor Ort ergaben, war die Tür des von der Frau bewohnten Zimmers im Haus von innen verschlossen, so dass die Einwirkung Dritter auf den Vorfall ausgeschlossen werden konnte. „Es handelt sich um einen wirklich tragischen Unglücksfall“, so Polizeisprecher Toralf Reinhardt. Wer dieser auf Nachfrage wissen ließ, hat die Polizei ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Man könne nichts ausschließen. Doch es sei kein Abschiedsbrief gefunden worden, sagte Toralf Reinhardt.

Als „sehr tragisch“ bezeichnete auch die Geschäftsführerin der Stephanus Wohnen und Pflege gGmbH, Sabine Sickau, den Fall. Das Unternehmen betreibt einen Pflegedienst und eine Tagespflege in der Wohnanlage und hat die Räume dafür gemietet. „Wir hatten wenig Kontakt zu der Frau. Ab und zu war der Pflegedienst bei ihr. Es gab keine Anhaltspunkte für Sturzgefährdung oder eine suizidale Absicht“, erklärte Sabine Sickau. Die Mieter im „Hofjagdrevier“ können Serviceangebote der Stephanus gGmbH wie zum Beispiel den Notrufdienst nutzen.

Von MAZonline

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