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Oberhavel „Todeskreuzung“ könnte vor Gericht landen
Lokales Oberhavel „Todeskreuzung“ könnte vor Gericht landen
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20:39 07.10.2016
Radler haben kürzer „Grün“ als Fahrzeuge, das ist laut Krein sehr gefährlich. Quelle: Marco Paetzel
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Velten/Oranienburg

Rad-Experte Sven Krein hat die Kreisverwaltung in einem Schreiben aufgefordert, die Sicherheit für Radler auf der Veltener Kreuzung Breite Straße/Lindenstraße/Rosa-Luxemburg-Straße bis spätestens Ende Oktober sicherer zu machen. Andernfalls wolle er die Kreisverwaltung verklagen. „Für Radfahrer besteht Lebensgefahr!“, warnt Krein.

Während die Radfahrer auf der Breiten Straße Grün hätten, sei die Kreuzung noch nicht geräumt. „Ständig kreuzen noch Fahrzeuge die Furt des Schutzstreifens“, so Krein. Zudem sei die Ampelphase für die Radler (sechs Sekunden) erheblich kürzer als für die Autos (22 Sekunden). Krein kritisiert auch generell, dass Radler früher Grün bekommen, die Phase allerdings auch früher endet. „Bei Gruppen-Radtouren kommt die Gruppe nicht als Ganzes über die Kreuzung, die letzten fahren quasi bei Rot“, so Krein. Auch Thomas von Gyzicki, Sprecher des Grünen-Kreisverbandes, hatte gefordert, dass die Ampelphasen angeglichen werden müssten.

Dass Radfahrer früher Grün bekommen, war im Rahmen der Unfallkommission des Kreises mit Beteiligung von Vertretern des Landesbetriebs Straßenwesen, der Polizeidirektion Nord und der Dekra festgelegt worden. Ziel seien zudem künftig Ampelphasen, die verkehrsabhängig gesteuert werden. Dabei werden flexible Grünzeiten in Abhängigkeit von den tatsächlichen Verkehrsmengen der Fahrstreifen und Wartezeiten der Fußgänger gesendet. „Damit wird auch den Linksabbiegern ein Nachlauf zum Räumen des Knoteninnenraumes gesendet“, so Kreis-Sprecherin Constanze Gatzke. Noch sei die Maßnahme aber nicht umgesetzt.

Die erst in diesem Jahr komplett umgebaute Veltener Hauptkreuzung sollte eigentlich sofort mehr Sicherheit für Radfahrer bringen, nachdem eine Frau auf dem Rad im Sommer 2014 hier von einem Lkw getötet wurde (MAZ berichtete). Um die Sicherheit der Radfahrer im Kreuzungsbereich der beiden Landesstraßen zu verbessern, wurde die Deckschicht abgefräst mit einer beidseitigen Schutzstreifen-Markierung für Radfahrer versehen.

Von Marco Paetzel

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