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„Tolle Himmelsleiter“

Liebenwalde „Tolle Himmelsleiter“

Die Stadt Liebenwalde hat am Montagnachmittag das neue Drehleiterfahrzeug offiziell an ihre Feuerwehrleute übergeben. Das moderne Auto, das die Kommune selbst finanziert hat, kostet 654 000 Euro. Das alte Leiterfahrzeug wird außer Dienst gestellt und kommt ins örtliche Feuerwehrmuseum.

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Stolze Gesichter bei Liebenwaldes Feuerwehrleuten: Soeben ist ihnen der symbolische Schlüssel fürs neue Leiterfahrzeug ausgehändigt worden.

Quelle: Bert Wittke

Liebenwalde. Auf dem Marktplatz in Liebenwalde, unmittelbar vor dem altehrwürdigen Rathaus, ging es am Montagnachmittag hoch her. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr waren mit ihrer Fahrzeugflotte angerückt. Vorneweg das neue Leiterfahrzeug, das erst seit wenigen Tagen im Depot steht (MAZ berichtete). Am Montag wurde es von der Stadt Liebenwalde offiziell an die Feuerwehrleute übergeben. „Wir haben viel in das Fahrzeug investiert und werden auch künftig noch viel für den Brandschutz ausgeben“, sagte Bürgermeister Jörn Lehmann (parteilos) bei der Übergabe des symbolischen Fahrzeugschlüssels an den Stadtwehrführer Heiko Müller. Er wisse, so der Bürgermeister weiter, das Fahrzeug bei den Kameraden in guten Händen und er hoffe, dass das Drehleiterfahrzeug mehr zu Übungszwecken unterwegs sei als zu Lösch- und Rettungseinsätzen. 654 000 Euro hat das neue Fahrzeug gekostet. Dazu, so Jörn Lehmann, kämen noch Gelder für diverse Ausrüstungsgegenstände, mit denen das Fahrzeug bestückt ist. Die alte Drehleiter, ein Diesel-Fahrzeug vom Typ MAN durfte sich am Montagnachmittag kurz vorm Übergang in den Ruhestand noch einmal in die Höhe schrauben. Danach heißt es für den Oldtimer: Ab ins Liebenwalder Feuerwehrmuseum.

Zur Feier des Tages wurde die Leitern beider Fahrzeuge (rechts das alte Fahrzeug) auf dem Marktplatz vor dem Rathaus komplett ausgefahren

Zur Feier des Tages wurde die Leitern beider Fahrzeuge (rechts das alte Fahrzeug) auf dem Marktplatz vor dem Rathaus komplett ausgefahren.

Quelle: Bert Wittke

Der Abschied dürfte Liebenwaldes Feuerwehrleuten nicht schwer gefallen sein. Immerhin können sie jetzt, da die Kameraden an dem neuen Fahrzeug ausgebildet wurden, im Notfall mit hochmoderner Technik ausrücken. Das niegelnagelneue Fahrzeug (DLK 23/12) lässt sich in Windeseile ausfahren (bis zu 30 Meter hoch) und besitzt einen Personenkorb mit einer Tragfähigkeit von bis zu 500 Kilogramm. Außerdem ist er teleskopierbar, was den Einsatz der Kameraden selbst in engsten Straßen und Gassen möglich macht. Am Korb fest eingebaut befindet sich ein Monitor. Theoretisch ist es so möglich, vom Korb aus zu löschen, ohne das dieser bemannt wird. „Das ist schon ne’ tolle Himmelsleiter“, sagte am Montag Stadtwehrführer Heiko Müller, bevor er mit den Kameradinnen und Kameraden auf die neue Errungenschaft anstieß.

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Am 13. November 2018 wurde in Liebenwalde mit einer feierlichen Zeremonie vor dem Rathaus das neue Drehleiterfahrzeug an die Freiwillige Feuerwehr Liebenwalde übergeben.

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Von Bert Wittke

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