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Top-Thema Flüchtlinge

Runder Tisch Velten Top-Thema Flüchtlinge

Noch ist nicht klar, wann die ersten Flüchtlinge nach Velten kommen und wo sie untergebracht werden. Aber dass sie kommen, steht fest. Die Veltener wollen gut vorbereitet sein. Der Runde Tisch beriet Mittwochabend, wie Hilfe organisiert werden kann. Ein konkretes Ergebnis gibt es schon.

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Der Runde Tisch Velten bei der Beratung am Mittwochabend. Die Sitzung war nicht öffentlich.

Quelle: Stadtverwaltung

Velten. Zu seinem zweiten Treffen kam der „Runde Tisch Velten“ am Mittwochabend zusammen. Die 22 Teilnehmer aus Vereinen, Kirchen, Schulen, Kommunalpolitik und Stadtverwaltung berieten darüber, wie sich Velten schon jetzt auf die Ankunft von Flüchtlingen vorbereiten und ein Willkommensangebot in der Stadt entwickelt werden kann. Denn die dezentrale Unterbringung des Landkreises Oberhavel sieht vor, dass jede Kommune im Kreis einen gemessen an ihrer Einwohnerzahl gleichmäßigen prozentualen Anteil der Asylsuchenden aufnehmen wird. „Noch hat der Landkreis der Stadt Velten keine Standortentscheidung für eine Flüchtlingsunterkunft bekannt gegeben“, informierte Bürgermeisterin Ines Hübner über die aktuelle Sachlage. Die Verwaltungschefin rief die Teilnehmer zugleich auf, anderslautenden Gerüchten entgegenzuwirken, teilte eine Stadtsprecherin mit.

Wer kann was leisten? Welche Angebote und welche Ressourcen können die einzelnen Gruppen einbringen? Wie machen wir unsere Angebote öffentlich? Und bei welchen Problemen wird das Know-how der Stadtverwaltung benötigt? Das waren die wesentlichen Fragen, die in der Sitzung zur Sprache kamen. Noch gibt es nicht auf alle Fragen abschließende Antworten. Ein Entschluss steht aber schon jetzt fest: der Aufbau eines „Sprachpools“, um unterschiedliche Sprachkompetenzen zu sammeln.

Außerdem will Velten mit der Willkommensinitiative Oberkrämer-Leegebruch-Velten eng zusammen arbeiten. Die Initiative bekundete gestern klar, sich auch für Velten zu engagieren. Mitglieder der Initiative berichteten außerdem von den ersten positiven Begegnungen mit Flüchtlingen in Leegebruch und Bärenklau.

Ihr nächstes Treffen haben die Teilnehmer für Mitte Januar vereinbart. Über Ergebnisse will man die Öffentlichkeit über die Regionalpresse sowie die Homepage der Stadt Velten informieren. Die Treffen selbst sollen weiter nicht-öffentlich sein.

Wer sich schon jetzt für den Aufbau einer Willkommenskultur konkret engagieren will, kann sich an die Beauftragte für das Gemeinwesen der Stadtverwaltung wenden. Christa Rettschlag ist zu erreichen unter 03304 / 379 116 oder per E-Mail: rettschlag@velten.de.

Von MAZonline

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