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Torflinse bereitet Probleme

Schwierige Bombensuche am Havelufer Torflinse bereitet Probleme

Mitte November soll das Problem aus der Welt sein. Mehr als ein Dutzend Brunnen sind bislang gebohrt, um zum Verdachtspunkt in neuen Metern Tiefe überhaupt vordringen zu können. Dort gibt es auf dem Grundstück am Havelufer 24 in Lehnitz gleich drei Verdachtspunkte. Auch das Ultra-Tem-Verfahren hat sie bestätigt.

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Die Brunnenbauer kämpfen mit schwierigem Untergrund.

Quelle: Foto: Kathert

Oranienburg. Es ist dieser Faulschlammboden „Mudde“, der den Fachleuten derzeit alles abverlangt. Mehr als ein Dutzend Brunnen sind für die Wasserabsenkungen im Havelufer 24 bereits gesetzt, um das Wasser aus diesem Unterwasserboden herauszubekommen, in dem drei Anomalien ausgemacht worden sind. Am Mittwochabend hatte die Stadt die Anwohner um Umkreis von 100 Meter zur Infoveranstaltung geladen. „Rund 50 Personen sind gekommen und stellten die Fragen, die sie bewegen und wichtig sind, falls dort Blindgänger liegen“, so Vizebürgermeisterin Kerstin Kausche. Mit dabei Ordnungsamtsleiterin Sylvia Holm, KMBD-Truppführer Heino Borchert und Kai Radmann vom Hamburger Büro Consulaqua .

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Auf dem noch unbebauten Grundstück am Havelufer 24 in Lehnitz wird mit schwerer Technik gearbeitet, um drei Anomalien abzuklären. Zuvor war das Verfahren Ultra-Tem angewendet worden.Entwarnung konnte nach diesen Untersuchungen nicht gegeben werden.

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„Wir haben hier extrem schwierigen Boden und es ist sehr eng, um mit der Technik arbeiten zu können“, so Holm. In neun Metern Tiefe befinden sich auf dem unbebauten Grundstück drei Anomalien, das hätten auch die Test nach dem Ultra-Tem-Verfahren bestätigt. Wenn die Pumpen laufen, sind 400 Kubikmeter Wasser pro Stunde abzupumpen, um dorthin vorstoßen zu können. Ziel ist es, bis Mitte November den „Fall“ zu lösen. Alle drei Punkte werden zugleich freigelegt. Sobald eine Anomalie sich als Blindgänger entpuppt, wird im Umkreis von 100 Meter alles abgesperrt und evakuiert. 43 Grundstücke sind dann betroffen, 32 davon sind ständig bewohnt, elf nur an Wochenenden. Ziel ist die Entschärfung am nächsten Tag. Es stünden zur Not auch zwei Wasserschneider zum Heraustrennen von Zündern bereit, so Sylvia Holm. Die Feinplanung wollen Stadt, Firmen und KMBD kommende Woche vornehmen.

Gute Nachricht: Im Lerchenweg hat der KMBD nach Auswertung mit Ultra-Tem Entwarnung gegeben. Die Anomalie im Kreuzungsbereich war harmlos.

Von Heike Bergt

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