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Baufreiheit fürs Katzenhaus

Tierschutzverein Oberhavel vergibt Bauleistungen Baufreiheit fürs Katzenhaus

Für Minka, Mohrle und Mietzi wird es auf dem Gelände des Tierheims in Tornow bald ein neues Zuhause geben. In der nächsten Woche vergibt der Tierschutzverein Oberhavel die Leistungen für die Errichtung des Katzenhaus-Rohbaus an eine Firma. „Wir haben einige Bewerbungen, darunter auch von Unternehmen aus der Region“, sagt Vereinsvorsitzende Ellen Schütze.

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Ellen Schütze mit Welpen auf dem künftigen Baugelände.

Quelle: Uwe Halling

Tornow. Für Baufreiheit sorgen die Tierfreunde selbst. Zwei Zwinger und das kleine Holzhaus, in dem sich früher das Büro befand, müssen dem Katzenhaus weichen. Ein Gutteil ist schon abgerissen. Das neue Gebäude ist ein reiner Zweckbau: Fundamentplatte, Holzpfeiler, Rigipsplattenwände und das Dach. Innen ist das Haus unterteilt in mehrere „Zimmer“. In jedem können acht Katzen leben. Sie sollen, genau wie die Hunde in ihrem Haus, zwischen innen und einem Freigehege wechseln können. Insgesamt ist Platz für 40 Stubentiger.

„Es wird außerdem ein Behandlungszimmer für den Tierarzt und eine Krankenstation geben“, sagt Ellen Schütze. Während in die Quarantänestation die Katzen aufgenommen werden, von denen noch keiner weiß, ob sie eventuell Krankheiten einschleppen könnten, sollen im Katzenhaus Tiere gesund gepflegt werden.

Der Bau des Katzenhauses ist möglich geworden, weil das Land dem Verein Lottomittel in Höhe von knapp 91000 Euro zur Verfügung stellte. Voraussetzung dafür war, dass der Verein einen Eigenanteil in Höhe von rund 80000Euro aufbringt. „Das haben wir dank einer Erbschaft sowie der  Hilfe des Landestierschutzverbandes und der Stiftung Deutscher   Tierschutzbund geschafft“, berichtet Ellen Schütze.

Aber noch ist nicht alles in Sack und Tüten, denn das Geld reicht nur für den Rohbau einschließlich Heizung, Elektrik und Wasseranschluss. „Wir brauchen für den Innenausbau aber noch Fliesen, Türen, Fenster, Katzenklappen, Zäune für die Freiläufe. Dafür wollen wir Spenden einwerben. Wir können dann eben nicht alles auf einmal machen“, so Ellen Schütze.

Die Bauwagen, in denen die Katzen jetzt leben, werden entsorgt – bis auf einen. Im Tierheim leben im Durchschnitt 50 erwachsene Katzen, 40 passen ins Katzenhaus. „Wir müssen uns einen Ausweichplatz lassen“, sagt die Vorsitzende. Von den 20 Welpen, die jetzt in Tornow sind, ist ein Teil schon reserviert für Katzenfreunde.

Von Anke Dworek

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Erdarbeiten auf dem Gelände des Tierheims begannen am Dienstag

Auf dem Gelände des Tierheimes Tornow haben die Arbeiten zur Errichtung des Katzenhauses begonnen. Die Männer der Firma Gala Bau Girbig aus Neuruppin sind mit großen Baumaschinen angerückt, um zunächst die Baustelle auszuschachten. Sie trugen viele Kubikmeter Erde ab, entfernten aber auch Betonteile, um so den Baugrund für das Fundament herzurichten.

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