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Torte im Turm

Oranienburg Torte im Turm

Mit einer großen Himbeertorte sind am Donnerstagmorgen um 9 Uhr die ersten Gäste in der Turm-Erlebniscity begrüßt worden. Wer wollte, konnte kosten, denn das Haus besteht 15 Jahre. Bürgermeister und Geschäftsführer sagten vor allem den Mitarbeitern danke.

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Geschäftsführer Kay Duberow (l.) mit Bäcker Plentz und dessen Schwiegersohn Maximilian Schöppner, der zum Bäcker umschult.

Quelle: Heike Bergt

Oranienburg. Zu einer großen Himbeertorte mit dem Logo der Turm-Erlebniscity in Fruchtgelee waren am Donnerstag Morgen um 9 Uhr die ersten Besucher des Spaßbades eingeladen. Das erste Stück bekam Gisela Fritze von Kay Duberow gereicht. Die Oranienburgerin kommt jeden Dienstag und Donnerstag zur Gymnastik in den Turm. „Nicht mehr so oft in die Sauna, die ist zu teuer geworden“, findet sie, und wünscht sich ein bezahlbares „Zwei-Stunden-Angebot“. Gisela Fritze bat den Geschäftsführer bei der Tortenübergabe gleich, darüber nachzudenken.

Mehr als sieben Millionen Menschen habe sich in den Jahren seit der Eröffnung am 16. Februar 2002 in die Fluten gestürzt, hier sauniert, ihre Fähigkeiten an der Kletterwand oder auf der Bowlingbahn unter Beweis gestellt, sie haben hier ins neue Jahr gefeiert oder Fußballsiege beim Public Viewing.

Kinder, wie die Zeit vergeht! Das fand gestern auch Bürgermeister Hans-Joachim Laesicke, der daran erinnerte, dass Oranienburg damals „nicht im Bäder-Bedarfsplan Brandenburgs stand“ und ein Förderverein erstmal Druck machte, damit der Ur-Oranienburger-Traum nach einem Freizeitbad in Erfüllung gehen konnte. Dabei sei die „finanzielle Situation der Stadt viel angespannter gewesen als heute“. Auch wenn die Zuschüsse aus dem Stadtsäckel immer weiter stiegen, „es war die richtige Entscheidung, ein Bad zu bauen“. Nun hatten viele einen Grund, nach Oranienburg zu kommen. Der Neubau gab Anstoß für weitere innerstädtische Bauvorhaben. „Heute ist Oranienburg angesagt. Der Turm hatte großen Anteil daran, dass sich die Stadt so positiv entwickelt hat“, so Laesicke. Doch das eigentliche Kapital seien die engagierten Mitarbeiter: „Sie sind die vielen kleinen Rädchen, die die Gesamtmaschine am Laufen halten. Sie sind die guten Seelen des Unternehmens“, lobt er. Belastungen kämen auf alle auch 2017 zu: Bei der Sanierung des Wellenbeckens und der beiden Sole-Becken. Fliesen müssen neu geklebt und Wasserschäden repariert werden.

Insgesamt beschäftigt die SOG zusammen mit der benachbarten Sportkita „Falkennest“ 180 Mitarbeiter. 26 von ihnen sind von Anfang an dabei. Und wiederum 13 von ihnen waren in der gestrigen Frühschicht. Für alle gab es einen Frühlingsblumenstrauß und später auch für die ganze Belegschaft eine große Torte.

Durchschnittlich 600 000 Gäste kommen jährlich in den Turm. Der Siebenmillionste war im November begrüßt worden.

Im Turm gibt es rund

15 000 Quadratmeter Fläche zum Baden, Klettern, Relaxen.

Die SOG , zu der auch die Kita „Falkennest“ gehört, beschäftigt 180 Mitarbeiter.

Die städtische Tochter hat in den zurückliegenden 15 Jahren 100 Millionen Euro Umsatz gemacht und dabei 50 Millionen Euro an Lohn und Gehältern gezahlt.

60 Millionen Euro flossen in die heimische Wirtschaft zurück, so für Bauleistungen und Energie.

Die Stadt fördert die SOG jährlich mit 1,8 Millionen Euro.

Von Heike Bergt

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