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Oberhavel Toter wird nicht obduziert
Lokales Oberhavel Toter wird nicht obduziert
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02:15 18.05.2017
Notarzt, Rettungskräfte und Feuerwehr konnten für den 64-jährigen Rentner nichts mehr tun. Er hatte zuvor ruhig auf einer Bank gesessen. Quelle: Foto:j. Stähle
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Hennigsdorf

Gegen 20.20 Uhr gab es am Freitagabend einen großen Einsatz von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst, ein 64-Jähriger Hennigsdorfer war einem Asia-Imbiss an der Ecke Marwitzer Straße/Fontanestraße zusammengesackt und trotz Wiederbelebungsversuchen gestorben. Die Staatsanwaltschaft hatte zunächst ermittelt, weil der Rentner, der in der Schweitzer-Straße gewohnt hatte, an einem öffentlichen Ort gestorben war. Diese Ermittlungen seien aber nun eingestellt. „Der Mann wird nicht obduziert, weil kein Fremdverschulden oder Einwirken Dritter vorliegt“, erklärte Polizeisprecherin Dörte Röhrs gestern.

Nach dem Tod des 64-Jährigen hatten sich im Facebook-Forum „Hennigsdorf verbindet“ viele Bürger empört darüber gezeigt, dass es zahlreicher „Gaffer“ gegeben hätte, die auf der Straße am Einsatzort gestanden hätten. „Niemand kann es für sich oder sein Umfeld wollen, dass man in solcher Situation beobachtet oder gar gefilmt wird“, schrieb eine Nutzerin in dem Forum. Andere regten sich darüber auf, dass Passanten offenbar den Rettungshubschrauber bei der Landung am Unfallort gefilmt hatten.

Der Hennigsdorfer Feuerwehrmann Paul John war mit der Wehr am Einsatzort, er fand die Situation mit den Schaulustigen nicht so dramatisch. „Das Problem war vor Ort definitiv nicht so massiv wie es im Netz geschrieben wird.“ Zwar habe es Passanten gegeben, die geschaut hätten, aber das sei normal und nicht massiv gewesen. Die Wehr konnte die Einsatzstelle ungestört absichern, so dass der Rettungsdienst arbeiten konnte. „Auch sonst sind die Bürger von Hennigsdorf immer freundlich, was ich zu meinen Einsätzen sagen kann, und befolgen unsere Anweisungen.“

Von Marco Paetzel

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