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Oberhavel Training für den Ernstfall
Lokales Oberhavel Training für den Ernstfall
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16:54 16.11.2015
Das Team um Pilot Steve Dornblut (M.).
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Oranienburg

Rotorblätter eines Polizeihubschraubers zerrissen Montagnachmittag ab 15.30 bis in die Dunkelheit für rund anderthalb Stunden die Luft über Lehnitz und den Wald der ehemaligen Kaserne. Kein akuter Einsatz, sondern eine Übung der Polizei, beruhigte Marion Ratzsch von der Pressestelle der Polizeifachhochschule. Es handelte sich um eine Übung im Rahmen der Weiterbildung von 35 Polizisten der Fachdirektion für besondere Dienste, die bei Einsätzen die Kollegen am Boden verstärken. Gestern wurde das Zusammenspiel der Kräfte am Boden und in der Luft trainiert.

Und das anhand von drei Szenarien: Simuliert wird zunächst ein Kabelklau. Die Bahn hat bereits eine Störung gemeldet. Auftrag der Polizei ist es, die Diebe zu suchen und dingfest zu machen. Zweiter Fall: Ein Entführungsszenario, bei dem ein Unbekannter einen Siebenjährigen von einer Grundschule abholt und ein Zeuge einen Mann und ein weinendes Kind beobachtet hat. Im dritten Übungsfall geht es um einen Raubüberfall auf eine Sparkassenfiliale. Die Täter sind auf der Flucht.

Frauen und Männer aus mehreren Bundesländern haben dabei geübt, wie die Kräfte am Boden beim Einsatz die Crew im Helikopter mit Infos versorgt und steuert und umgekehrt. Gerade in der Dunkelheit erfolgt die Suche von Verdächtigen oder Vermissten über Wärmebildkameras aus dem Hubschrauber. Ohne Teamarbeit geht nichts. Das Team um Pilot Steve Dornblut, Erster Polizeihauptkommissar, Flugtechniker Ralf Stanke, der die Wärmebildkamera bedient und Operator und Polizeihauptkommissar Frank Tischer kam mit dem Eurocopter „Adebar 17“ nach Lehnitz, der sonst bei der Polizeistaffel in Blumenow stationiert ist.

Solche Übungen fänden zum Abschluss der Grundausbildung der Polizeischüler einmal im Jahr und als Weiterbildung für Spezialkräfte statt, so Marion Ratzsch. Die Mitarbeiter und Bewohner des Flüchtlingsheims waren vorinformiert.

Von Heike Bergt

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