Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Oberhavel Trecker-Treck: Die Muskeln spielen lassen
Lokales Oberhavel Trecker-Treck: Die Muskeln spielen lassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
02:15 19.10.2017
Darum ging es: Die Zugmaschinen mussten sogenannte Bremswagen ziehen. Quelle: Uwe Halling
Anzeige
Grüneberg

Es konnte am Sonnabend gar nicht genug knattern, röhren und qualmen. Die Hobbybastler und professionellen Traktoristen und Führer sonstiger Maschinen taten alles dafür. Sie konnten beim „9. Trecker Treck“ auf dem Feld Richtung Pappelhof in Grüneberg so richtig die Sau rauslassen. „Warum ich das mache? Weil ich weich im Kopp bin“, sagt Trecker-Maik aus Dabergotz (Ostprignitz-Ruppin), der von oben bis unten mit Dreck vollgespritzt ist und seit Jahren eine der schillernden Figuren der Veranstaltung ist. „Ich bin Lkw-Fahrer – aber in diesen fünf Minuten Trecker fahren kommt mir keiner in die Quere. Da muss ich mich nicht an die Verkehrsregeln halten“, sagt er. Mit vier Maschinen ist er in Grüneberg gewesen.

Zur Galerie
Fahrer, Gäste, Kinder und Veranstalter hatten ihren Spaß

Bremswagen soll 100 Meter gezogen werden

Die Herausforderung an dem Tag ist, mit seinem Fahrzeug einen sogenannten Bremswagen 100 Meter zu ziehen. Wer am weitesten kommt, hat gewonnen. Zehn Kategorien hat der Veranstalter, der Grüneberger Trecker-Treck, ausgeschrieben. 57 Fahrzeuge beteiligten sich am Pulling auf dem aufgeweichten Feld. David Schulz war das zweite Mal dabei. „Das macht einfach Spaß“, sagt der Hoppenrader, der mit einem Traktor New Holland T 7550 startete. „Der Dreck, der da spritzt, ist okay.“ Er steuerte ebenso wie Christian Thiele eine Zugmaschine der Agrar GmbH Großmutz. „Wichtig ist, dass der Trecker heile bleibt“, so Christian Thiele, der einen fast 300 PS starken New Holland fuhr. Mit der Teilnahme wolle der Mann aus Klevesche Häuser zudem die Veranstaltung unterstützen und etwas für die Region tun.

Große Schar von Helfern

Der Vorstand des Trecker Trecks hatte mit seinen vielen Helfern dieses augenscheinlich immer größer werdende Event vorbereitet. Vereinsmitglieder, Feuerwehr, Familien, andere freiwillige Helfer packten mit an, so Vereinschef Matthias Gutschmidt. „Jeder weiß mittlerweile, was er zu tun hat“, sagte Daniel Wudick vom Vorstand. Beide strahlten, weil es das Wetter in diesem Jahr sehr gut mit der Veranstaltung meinte und deshalb offenbar viel mehr Neugierige in den Ort strömten – und auch die Teilnehmerzahl war beeindruckend. Mehr als 125 Fahrzeuge wurden gelistet; einer kam aus dem Thüringen, nahm 400 Kilometer Fahrt auf sich, eine aus Stralsund (250 Kilometer). Die ersten Teilnehmer reisten am Freitag an und bezogen auf dem „Pulling-Gelände“, welches die Grüneberger Agrar GmbH wieder einmal zur Verfügung stellte, Quartier. „Es gab auch schon mal mehr Anmeldungen“, sagt Udo Helbeck. Der Nassenheider saß am Sonnabend wieder einmal in der Anmeldung. Er führt den Rückgang der Zahl der Teilnehmer auf die Vorsicht der Oldtimer-Besitzer zurück, die ihre Fahrzeuge bei herbstlichem Schmuddelwetter eher zu Hause ließen.

Von Stefan Blumberg

Am 73. Jahrestag der Ermordung von 27 Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen wurde am Sonntag gedacht. Günter Morsch, Direktor der Stiftung der Brandenburgischen Gedenkstätten, machte deutlich, warum das Gedenken wichtiger denn je ist.

19.10.2017

Zum Herbstfest der Grundschule in Friedrichsthal kamen nicht nur Eltern und Großeltern der Schüler, sondern auch viele ehemalige Schüler. Darüber freute sich Schulleiterin Antje Ernst ganz besonders.

19.10.2017

Die Fachmesse in Velten zog am vergangenen Wochenende jede Menge Hauseigentümer, und solche, die es werden wollen, an.

19.10.2017
Anzeige