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Trödeln in der Turnhalle

Flohmarkt in Velten Trödeln in der Turnhalle

Etwa 70 Händler boten ihre gebrauchten Dinge am Sonnabend auf dem Parkett der Ofenstadthalle in Velten an, die Veranstaltung war wie immer gut besucht. Neben Omas Plätteisen aus den 1930er-Jahren gab es unter anderem eine alte Standuhr zu kaufen.

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Der Nachtflohmark, der viermal im Jahr stattfindet, wird von den Veltenern gut angenommen.

Quelle: Foto: Helmut Schneider

Velten. Am Sonnabend kurz nach 16 Uhr war nur noch mit viel Glück ein Parkplatz an der Veltener Ofen-Stadthalle zu bekommen. Die Hallentore hatten sich zum Nachtflohmarkt bis 22 Uhr geöffnet. Dieser viermal im Jahr von der Nobis GmbH aus Dresden organisierte Trödelmarkt erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit in der Veltener Ofenstadt. Für Viele ist das ein guter Anlass, mit der Familie und Freunden nach Herzenslust in alten Sachen zu kramen, zu verhandeln und zu feilschen. Die Bedingungen sind ideal, das war von den Besuchern, aber auch von den Händlern zu hören. Man sei wetterunabhängig, es gibt saubere Toiletten und für das leibliche Wohl wurde mit Thüringer Grillspezialitäten vor dem Eingangsbereich in guter Qualität und preiswert gesorgt. Auch den moderaten Eintritt von zwei Euro zahlten die meistern Besucher gern.

70 Stände, die aneinandergereiht die Halle in mehrere Gassen teilte, füllten die etwas mehr als 1 000 Quadratmeter aus. Bücher, CDs, Spielzeug, Geschirr, Gläser, Hausrat, Kindersachen, Abzeichen und allerhand Nippes wurden feilgeboten. Von Schnäppchenjägern, aber auch Sammlern und Kunstkennern kritisch beäugt. So fand man beispielsweise neben Omas Plätteisen aus den 1930er-Jahren ein noch älteres Mikroskop und etwa aus der gleichen Zeit stammend eine alte Pendeluhr. Daneben praktische moderne Sachen wie ein Pkw-Rad, ein Staubsauger und eine Heckenschere. Aber auch zeitlos wertvolle Sachen wie Meissner Porzellan und Schmuck waren im Angebot.

Gleich am Eingang der Halle hatte Kerstin Hövermann ihre Glasvitrinen mit in Silber gefassten Bernsteinanhängern und vielem anderen Schmuck ausgestellt, für die man zwischen 100 und 200 Euro hinblättern musste. Es handelte sich um neue Stücke. Die Bremerin ist professionelle Händlerin und schon achtmal in Velten dabei gewesen. „Es ist hier ein angenehmes Publikum, fachkundig und kauffreudig“, schätzt die Frau von der Nordseeküste ein.

Nicht so weit hatten es Sandra Ganschow und Andrea Müller aus Hakenberg (Ostprignitz), denen das Trödeln eigentlich nur Spaß macht und der Umsatz nebensächlich ist. Ihr Prachtstück: eine sehrgut erhaltene „Erika“–Reiseschreibmaschine.

„Auf diese Mischung von gewerblichen Händlern und anderen kommt es mir an“, sagte dazu der Flohmarkt-Veranstalter Frank Nobis und wies schon auf den nächsten Termin, den 8. Oktober an gleicher Stelle hin.

Von Helmut Schneider

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